Finanzierung des Flughafen-Ankaufs in Linz beschlossen
Die OÖ Landesregierung hat in ihrer Sitzung am 28. September mehrheitlich die Finanzierung des Ankaufs des 50-Prozent-Anteils am Flughafen Linz, der sich im Besitz der Stadt Linz befindet, durch die OÖ Verkehrsholding beschlossen. Der vorläufige Kaufpreis beträgt 1,325 Millionen Euro.
Landeshauptmann Thomas Stelzer äußerte, dass dieser Beschluss eine Verantwortung für die Zukunft des Flughafens Linz darstellt. Er betonte: „Ein eigener Flughafen mit leistungsfähigen internationalen Verbindungen ist für unser Industrie-, Export- und Tourismusland ein wichtiger Standortfaktor. Mit dem Anteilsankauf schaffen wir die Grundlage für eine stabile Zukunftsperspektive des Flughafens Linz.“ Am kommenden Donnerstag wird sich auch der OÖ Landtag mit dem Anteilsankauf befassen.
Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, der Aufsichtsratsvorsitzende des Flughafens Linz, erklärte, dass das Ziel darin liege, den Flughafen wirtschaftlich nachhaltig aufzustellen und starke private Partner zu gewinnen. Diese Partner sollen neben Kapital auch Know-how, internationale Netzwerke und zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten einbringen. Achleitner stellte zudem sicher, dass die öffentlichen Mittel verantwortungsvoll verwendet werden, wobei die Kosten für die PFAS-Sanierung im Kaufpreis Berücksichtigung finden.
Nach der vollständigen Übernahme durch das Land Oberösterreich wird angestrebt, private strategische Partner für eine Beteiligung von bis zu 49 Prozent zu gewinnen.
Einordnung
Durch den Erwerb des Anteils am Flughafen Linz wird die Eigentümerstruktur neu gestaltet. Dies ist relevant, da die Maßnahme sowohl finanzielle Stabilität als auch die Einbindung privater Investitionen zum Ziel hat, was für die Zukunft des Flughafens von Bedeutung ist.


