Ende Jänner dieses Jahres scheiterten die Verhandlungen für die finanziell schwer angeschlagene Quester Baustoffhandel GmbH, um einen neuen Investor zu finden, der die Sanierung des Betriebes vorgenommen hätte. Nun werden im Auftrag des Insolvenzverwalters sowohl Ware als auch Ausstattung versteigert. Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN/NIEDERÖSTERREICH/STEIERMARK. Die traditionsreiche Quester Baustoffhandel GmbH, 1934 in Wien gegründet, musste im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden. Trotz eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung wurden bereits neun Standorte geschlossen. Diese Entwicklungen unterstreichen die kritische Lage des Unternehmens, das in den letzten Jahrzehnten auf 18 Filialen expandierte, jedoch am 31. Januar 2025 das Scheitern der Investorensuche verzeichnen musste.
Jetzt sind sowohl Waren als auch die Ausstattung von 18 Quester-Standorten in Wien, Niederösterreich, Steiermark und Kärnten, darunter die Zentrale in der Heiligenstädterstraße in Wien, zur Versteigerung ausgeschrieben. Über 15.000 Gegenstände kommen darunter, mit dem Ziel, die Filialen bis Ende April 2025 zu räumen und die Versteigerung innerhalb von elf Wochen abzuschließen.
Waren und Ausstattung unter dem Hammer
Die zu versteigernden Artikel umfassen alle verbleibenden Bestände in den Verkaufsräumen und Lagern. Dazu gehören große Mengen an Baustoffen, wie Dämmstoffe und Ziegel, sowie Regalanlagen, Büromöbel und sogar Quester-Firmenlogos und Fahnenmasten. Diese Diversität an Gütern spiegelt die Reichweite und den bisherigen Erfolg des Unternehmens wider.
Die Versteigerung selbst wird vom Auktionshaus „Aurena“ durchgeführt. Inzwischen sind die Filialen in Mödling, Villach, Schwechat, Krieglach und Leoben bereits online vertreten, wobei in Kürze auch die Standorte Krems, Graz und Wien folgen werden. Interessierte, sowohl Firmen als auch Privatpersonen, können sich registrieren und an der Auktion teilnehmen. Die zum Verkauf angebotenen Waren finden sich auf der Webseite von Aurena.


