Nach viereinhalb Monaten Schließung hat das legendäre Schweizerhaus am Sonntag, dem 15. März, seine Tore wieder geöffnet. Tausende Gäste, darunter Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), nahmen an der festlichen Saisoneröffnung teil. Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN/LEOPOLDSTADT. Die Gastgärten im Schweizerhaus im Wiener Prater sind wieder gefüllt mit Besuchern, die sich Bier und Stelzen schmecken lassen. Die Eröffnungsfeier, die am Sonntag um 11 Uhr begann, wartete mit einer großen Anzahl an Gästen auf. Die Familie Kolarik, unter der Leitung von Karl Hans Kolarik, startete bereits in die 107. Saison des Schweizerhauses.
Bürgermeister Ludwig zapfte Bier und stieß mit den Anwesenden an. „Als Gastgarten der Wienerinnen und Wiener ist die Eröffnung des Schweizerhauses der kulinarische Frühlingsbeginn in Wien“, erklärte er. Das Schweizerhaus, bekannt für die Ausgabe des tschechischen Budweiser Budvar seit 100 Jahren, bietet seit drei Jahren ein Krügerl zum Preis von 5,90 Euro an.
Bis 31. Oktober geöffnet
Auf den rund 1.400 Sitzplätzen im Gastgarten war kein Platz mehr frei. Neben Speisen und Getränken sorgte auch eine musikalische Untermalung für Stimmung, wobei das tschechische Quintett „Motovidlo“ für traditionelle böhmische Klänge sorgte. Die Band „Die Wuppa“ brachte zudem typisch Wiener Musik in die Veranstaltung.
Mit der Wiedereröffnung ist das Schweizerhaus bis zum 31. Oktober täglich von 11 bis 23 Uhr geöffnet. „Nach der Winterpause und umfassenden Modernisierungsarbeiten wieder Gäste im Gastgarten begrüßen zu dürfen und zu sehen, wie das Schweizerhaus zum Leben erwacht, ist immer eine unvergleichliche Freude“, freuen sich Karl Hans Kolarik und Regina Kolarik im Namen der gesamten Familie.


