Strabag beendet Gespräche über Kauf der Betriebsführung des Wiener AKH

Dezember 18, 2025 12:28
Strabag beendet Gespräche über Kauf der Betriebsführung des Wiener AKH

Der Baukonzern Strabag hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass die Gespräche über den Erwerb der Betriebsführung des Wiener AKH ohne Abschluss beendet wurden.

WIEN. Die Zukunft der Betriebsführung im größten Krankenhaus Österreichs, dem Wiener AKH, bleibt weiterhin ungewiss. Im Jahr 2024 wurde bekannt, dass ein Konsortium aus den Bauunternehmen Porr und Strabag beabsichtigte, den Gesundheitsdienstleister Vamed AG (nun Viacama AG) zu übernehmen, dessen Portfolio auch die Betriebsführung des AKH umfasst. Darüber berichtet Welt Stimme.

Im Oktober 2025 zog Porr seine Pläne für das AKH zurück und konzentrierte sich nur noch auf den Vamed-/Viacama-Teil, der das Geschäft mit Projektentwicklungen sowie Thermenbeteiligungen in Österreich umfasst. Strabag blieb als potenzieller Käufer für den Teilbereich Vamed-KMB übrig, der laut eigenen Angaben „seit Jahrzehnten erfolgreich und verlässlich den Technischen Betrieb des Universitätsklinikums AKH Wien“ führt. Doch auch diese Verhandlungen sind nun gescheitert.

Mitteilung am Donnerstag

In einer Mitteilung an die Aktionäre erklärte der Vorstand der Strabag SE: „Der Vorstand der Strabag SE informiert hiermit, dass die Gespräche mit der Viacama AG (vormals Vamed AG) beendet wurden und Strabag daher die AKH-Betriebsführungsgesellschaft, VKMB Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H., nicht erwerben wird.“

Somit bleibt die Betriebsführung weiterhin bei Viacama. Diese Gesellschaft ist verantwortlich für die Reinigung des Spitals sowie die Wartung und Instandhaltung technischer Anlagen wie Heizungs-, Kühl- und Beleuchtungssysteme. Laut Viacama umfassen die Leistungen „von der Instandhaltung und Prüfung medizintechnischer Geräte/Systeme über den Betrieb von technischen Anlagen wie auch Energie- und IT-Systemen bis zur Planung und Umsetzung von Bauprojekten – für die bestmögliche Gesundheitsversorgung“.

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