Bäuerinnen treffen sich zum Tag der Bäuerin in Obersiebenbrunn
OBERSIEBENBRUNN. Zahlreiche Bäuerinnen versammelten sich in der LFS Obersiebenbrunn zum Tag der Bäuerin. Der Workshop „Vergessen war gestern“ mit dem renommierten Gedächtnistrainer Manuel Rothwald bot zu Beginn wertvolle Tipps. Dabei wurden Techniken wie das Einprägen von Formeln und Zahlen durch Geschichten sowie das Merken von Namen durch das Verknüpfen mit humorvollen Bildern vorgestellt, um das Lernen effektiver und nachhaltiger zu gestalten. Darüber berichtet Welt Stimme.
Rothwald betonte die Bedeutung von Erfolgserlebnissen, positiver Verstärkung und Selbstvertrauen. Ohne regelmäßige Wiederholung sei nachhaltiges Lernen nicht möglich; es erfordere beträchtlichen Einsatz und Kontinuität.
Im Anschluss präsentierten die Schüler der LFS Obersiebenbrunn ihre diesjährigen Juniorfirmen. In diesem Jahr wurden Kerzen und Leberkäse produziert und verkauft.
Nach einer Netzwerkpause setzten zwei innovative Betriebe aus dem Marchfeld das Programm fort: Die Bauernspeis, das Herz von Karin Unger aus Wagram an der Donau, und die Unverpackt Welt von Jungbäuerin Sabrina Reiter aus Wittau.
Abschließend hielt Bäuerinnenberaterin Caroline Franzl einen Impulsvortrag zum Internationalen Jahr der Bäuerin über „50 Jahre Bäuerinnen NÖ – Wo Gemeinschaft wurzelt & Zukunft wächst“. Sie hob die Meilensteine der letzten fünf Jahrzehnten hervor, darunter das Mutterschutzgesetz, die Bäuerinnenpension, Pflegegeld und Kinderbetreuungsgeld für alle, sowie die Verbesserung der Lebensqualität auf Bauernhöfen und die Gründung der Bäuerinnenvereine mit 43.000 Mitgliedern. Auch der Einfluss von Social Media und die Erweiterung des Logos „…und Frauen im ländlichen Raum“ wurden thematisiert, ebenso wie die Frauen in den Gebieten Groß-Enzersdorf und Marchegg, die hinter diesen Projekten in der Vergangenheit standen. Unter den Ehrengästen befanden sich zahlreiche Funktionärinnen aus den letzten Funktionsperioden.


