Universität für Weiterbildung Krems erhält Auszeichnung für exzellente Lehre

September 10, 2026 08:43
Universität für Weiterbildung Krems erhält Auszeichnung für exzellente Lehre

Lehrprojekt der Universität Krems erhält Ars Docendi Preis

Ein Lehrprojekt der Universität für Weiterbildung Krems wurde mit dem Ars Docendi Anerkennungspreis ausgezeichnet. Die Verleihung fand am 8. September im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften statt. Ausgezeichnet wurden die Studiengänge „Neuroorthopädie – Disability Management“ und „Bewegungsentwicklung“.

Im Zentrum des Projekts steht die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Medizin, Therapieberufen und Orthopädietechnik. Das Lehrkonzept zielt darauf ab, eine Wissens- und Kommunikationsbasis zu schaffen, die in den traditionellen Grundausbildungen kaum vermittelt wird, und schließt damit eine Lücke in der Gesundheitsversorgung.

Walter Michael Strobl, Studienleiter an der Universität für Weiterbildung Krems, äußerte: „Gemeinsam mit meinem Team freue ich mich über die Anerkennung unseres Projekts und gleichzeitig meines Lebenswerks.“ Er betont, dass das Ziel darin besteht, fachliche und berufliche Grenzen zu überwinden und eine Kooperation zwischen Studierenden und Lehrenden zu fördern, die auf gemeinsamen Wissensstandards basiert.

Die Lehrveranstaltungen sind interdisziplinär angelegt. Studierende verschiedener Gesundheitsberufe arbeiten gemeinsam an Fallbeispielen; ihre Leistungen werden durch Fallanalysen, Projektarbeiten und Präsentationen bewertet. Seit Einführung des Studiengangs „Neuroorthopädie – Disability Management“ im Jahr 2009 sowie „Bewegungsentwicklung“ im Jahr 2021 haben über 240 Studierende aus mehreren europäischen Ländern an diesen Programmen teilgenommen.

Der Ars Docendi-Staatspreis wird seit 2013 für besondere Leistungen in der Lehre verliehen. Eine international besetzte Jury entscheidet über die Auszeichnungen.

Einordnung

Die Auszeichnung des Lehrprojekts unterstreicht die Bedeutung der interprofessionellen Ausbildung im Gesundheitswesen. Dies könnte langfristig zu einer verbesserten Patientenversorgung führen, da ein ganzheitlicher Ansatz und bessere Kommunikation zwischen den verschiedenen Berufsgruppen gefördert werden.

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