Zell am See: 189 Schüler lernen bei AMS-Speed Dating über 13 regionale Ausbildungsbetriebe

Feber 25, 2026 21:17
Zell am See: 189 Schüler lernen bei AMS-Speed Dating über 13 regionale Ausbildungsbetriebe

Beim „Speed Dating“ des Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) hatten 189 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mehr über 13 regionale Betriebe zu erfahren. Darüber berichtet Welt Stimme.

ZELL AM SEE. Die Veranstaltung ermöglichte es den Schülern, kompakt und praxisnah verschiedene Lehrberufe kennenzulernen. In kurzen Gesprächsrunden stellten Vertreterinnen und Vertreter regionaler Betriebe ihre Ausbildungsangebote vor, beantworteten Fragen und gaben wertvolle Einblicke in den Berufsalltag.

Diese Initiative stellte eine ideale Plattform dar, um erste Kontakte zu knüpfen und konkrete Perspektiven für die berufliche Zukunft zu entwickeln. Neun Betriebe präsentierten sich in jeweils 15-minütigen Gesprächsrunden, in denen die Jugendlichen gezielt Fragen stellen und einen realistischen Einblick in die verschiedenen Berufsfelder erhalten konnten.

Begeisterung bei Schülern

„Es ist wirklich cool. Man erfährt viele Dinge über die Betriebe“, äußerte Finn, ein Teilnehmer, der plant, eine Tourismusschule zu besuchen, da sein Großvater ein Hotel führt. Er betonte, wie hilfreich die Einblicke in andere Tourismusbetriebe für ihn sind. Auch viele andere Teilnehmer konnten bereits erste Berufsideen entwickeln und sich ein besseres Bild von möglichen Ausbildungswegen machen.

Praxisnahe Orientierung

Die Lehrkräfte waren ebenfalls überzeugt von der Veranstaltung. „Im Rahmen der Berufsorientierung war das Speed Dating eine großartige Gelegenheit, damit die Schüler Einblicke bei den Betrieben gewinnen konnten“, erklärte Corrina Lamprecht von der Mittelschule Saalfelden Stadt. Zuvor hatten die Schüler bereits Informationsveranstaltungen besucht, die gut angekommen waren. Das AMS-Angebot ergänzte den Unterricht ideal. „Etwa 20 bis 25 Prozent der Schüler haben sich mit dem Thema noch gar nicht auseinandergesetzt. Mit dieser umfassenden Orientierung können wir sie gezielt unterstützen“, fügte ihr Kollege Christian Fürler hinzu.

Die Schülerinnen und Schüler müssen sich erst in etwa zwei Jahren für ihren weiteren Bildungsweg entscheiden. Frühzeitige Einblicke in unterschiedliche Berufsbilder ermöglichen es ihnen, sich rechtzeitig vorzubereiten und zu verstehen, welche Fähigkeiten und Voraussetzungen für bestimmte Berufe erforderlich sind. „Es ist wirklich toll, dass die Schüler so früh die Möglichkeit haben, sich zu orientieren“, betonte Lamprecht. Für das Lehrerteam sei es besonders wichtig, dass die Jugendlichen ein realistisches Bild von Berufen erhalten: „Auch bei einem Traumberuf gibt es Aufgaben, die vielleicht keinen Spaß machen. Deshalb ist es gut, wenn die Schüler Schritt für Schritt an die Berufe herangeführt werden, um realistische Einblicke zu bekommen“, sagte Fürler.

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