Bei einer Verkehrskontrolle in Vorarlberg wurde ein bedeutender Erfolg im Kampf gegen den Drogenhandel erzielt, als Zollbeamte etwa ein Kilogramm Ketamin entdeckten.
Der Fahrer, der gerade aus dem Ausland nach Österreich eingereist war, zeigte sich während der Kontrolle über das entdeckte Ketamin überrascht und beharrte darauf, nichts von der Substanz zu wissen. Die Beamten bemerkten jedoch, dass das Mobiltelefon des Mannes ungewöhnlich oft klingelte, was ihr Interesse weiter weckte.
Aufgrund dieses verdächtigen Verhaltens wurde das Handy sichergestellt und einer Analyse unterzogen. Diese bestätigte den Verdacht und wies eine Menge von 1.009,4 Gramm Ketamin nach.
Aussage verweigert
In der anschließenden Vernehmung weigerte sich der Mann, Informationen zur Herkunft der Drogen preiszugeben. Er gab lediglich an, das Paket zu einem Bekannten bringen zu wollen. Vor dem Hintergrund einer möglichen Fluchtgefahr und des Verdachts auf ein Vergehen gegen das Suchtmittelgesetz wurde er festgenommen.
Ketamin, ursprünglich als Narkosemittel benutzt, wird aufgrund seiner bewusstseinsverändernden Effekte zunehmend als Partydroge missbraucht. Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der österreichischen Zollbehörden, den Drogenhandel zu bekämpfen.
Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) lobte den Einsatz der Beamten: „Der Zoll leistet eine hervorragende Arbeit zum Schutz der Bevölkerung, und ich danke den Einsatzkräften für ihr entschlossenes und professionelles Vorgehen.“


