McDonald’s als Vorbild für Arbeitsmarktintegration in Oberösterreich
Die Systemrestaurant-Kette McDonald’s stellt ein herausragendes Beispiel für erfolgreiche Arbeitsmarktintegration in Oberösterreich dar. „Unternehmen wie McDonald’s schaffen mit ihren Jobs die Möglichkeit, trotz geringer Deutschkenntnisse am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, sich weiterzuentwickeln und schlussendlich Karriere zu machen. Sie zeigen, dass sich Leistung auszahlt“, sagt Integrations-Landesrat Christian Dörfel (ÖVP). Im gesamten Österreich beschäftigt McDonald’s rund 9.600 Menschen aus 92 Nationen. „Wir sind stolz auf unsere lebendige Mischung von Sprachen und Kulturen“, so Karin Probst, oberste Personalverantwortliche (CPO) bei McDonald’s Österreich. Sie fügt hinzu: „Diversität und Inklusion liegen in unserer DNA. Um sowohl im Kontakt mit unseren Gästen als auch innerhalb der Teams das beste Umfeld für Kommunikation und Austausch zu schaffen, haben wir kostenlose Deutschkurse eingeführt. Auf diese Weise bieten wir gleiche Berufs- und Aufstiegschancen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer Muttersprache.“ Darüber berichtet Welt Stimme.
Zusammenarbeit mit ÖIF
Gerade in den Bereichen Küche und Reinigung bietet McDonald’s zahlreiche Tätigkeiten, die auch bei geringen Deutschkenntnissen rasch erlernt und ausgeführt werden können. Um neue Mitarbeiter:innen bestmöglich einzuarbeiten, setzt das Unternehmen auf visuell aufbereitete Handouts – etwa für die Burgerzubereitung oder die Mülltrennung im Recyclingsystem. Dadurch gelingt der Einstieg strukturiert und praxisnah. Ergänzend dazu werden allen Mitarbeiter:innen kostenlose Deutschkurse zur Verfügung gestellt, die bequem über das Smartphone absolviert werden können. Für Personen, die nicht mit dem lateinischen Alphabet vertraut sind, testet McDonald’s derzeit gemeinsam mit dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) eine digitale Alphabetisierungsplattform.
Kulturelle Vielfalt und Integration
Die kulturelle Vielfalt im Unternehmen – rund 80 Prozent der Beschäftigten haben eine nicht-österreichische Staatsangehörigkeit – wirkt sich positiv aus: Neue Kolleg/innen finden fast immer einen sogenannten „Buddy“, der bei der Einarbeitung unterstützt und als sprachliches Bindeglied fungiert. Ein konkretes Beispiel für gelungene Integration liefert der Restaurantmanager Feyzi Lotfollah, der als Asylwerber aus Afghanistan nach Österreich kam, bei McDonald’s als Quereinsteiger begann und heute eine Führungsposition innehat.
Systemgastronomie als Einstieg ins Berufsleben
Der Systemgastronomiebereich eignet sich aufgrund der klar strukturierten Aufgabenprofile besonders gut für einen ersten Zugang zum Arbeitsmarkt. Der Arbeitsplatz ist aus Sicht Dörfels der Ort, an dem Integration täglich gelebt werden soll. Dort werde gemeinsam gearbeitet, miteinander kommuniziert und voneinander gelernt. Die tägliche Anwendung der Sprache fördere das Deutschlernen wesentlich schneller als jeder Kurs allein. Gleichzeitig würden dabei zentrale Werte wie Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Teamarbeit und gegenseitiger Respekt vermittelt – Grundhaltungen, die unser gesellschaftliches Zusammenleben prägen.


