Der stationäre Einzelhandel in Klosterneuburg bereitet sich auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft vor, welches als entscheidende Umsatzquelle gilt. Markus Fuchs von der WKNÖ-Außenstelle Klosterneuburg unterstreicht: „Wer lokal kauft, stärkt die Betriebe in seiner Gemeinde.“ Darüber berichtet Welt Stimme.
KLOSTERNEUBURG. In der Adventszeit gewinnt das Thema „regional einkaufen“ für die niederösterreichische Wirtschaft an Bedeutung. Laut Fuchs zählen die Wochen vor Weihnachten zu den geschäftlich erfolgreichsten des Jahres.
Laut Fuchs, ist der lokale Einkauf entscheidend für die Stärkung der regionalen Wirtschaft und die Sicherung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen. „Jeder Euro, der im Ort ausgegeben wird, bleibt mehrfach in der regionalen Wertschöpfungskette“, erläutert der WKNÖ-Obmann. Mit der Kampagne „Ich kauf lokal“ setzt die Wirtschaftskammer NÖ ein Zeichen für regionale Kaufkraft und betont, dass Einkäufe vor Ort über einen bloßen Geschäftsabschluss hinausgehen – sie sind ein aktiver Beitrag zur Erhaltung lebendiger Innenstädte, nachhaltigem Wirtschaften und kurz zuvor intransporträumen.
Vorsichtiger Optimismus
Auf die Stimmung unter den Unternehmern in der Region angesprochen, sagt Fuchs:
„Die Stimmung unter den Unternehmerinnen und Unternehmern ist derzeit geprägt von vorsichtigem Optimismus. Die hohe Inflation, die nach wie vor hohen Energiekosten, der Fachkräftemangel und die teils überbordende Bürokratie belasten viele Betriebe.“
Dennoch bleibt der Unternehmergeist in Niederösterreich stark. „Viele Betriebe reagieren mit Innovation, Digitalisierung und einer klaren Fokussierung auf Qualität und Regionalität.“ Dieser Wille zur Überwindung wirtschaftlicher Herausforderungen ist stark ausgeprägt, auch wenn konkrete Entlastungen gefordert werden. Fuchs ergänzt: „Die Wirtschaftskammer NÖ setzt sich daher weiterhin vehement für Entlastungsmaßnahmen ein. Niederösterreichs Wirtschaft benötigt spürbare Entlastungen bei den Lohnnebenkosten, den konsequenten Abbau von Bürokratie sowie ein Steuersystem, das Leistung belohnt und Anreize setzt. Vollzeitarbeit, Unternehmertum und Engagement müssen sich lohnen – für Beschäftigte wie für Betriebe.“ Diese Maßnahmen würden nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit stärken, sondern auch das Vertrauen in den Standort fördern.
Auf die Situation in Klosterneuburg angesprochen, erklärt der Außenstellenobmann: „Durch das kleinteilige und abwechslungsreiche Angebot, insbesondere an Produkten, die gut zur Weihnachtszeit passen, ist Klosterneuburg gut aufgestellt.“ Vielfältige Aktionen von Geschäften rund um Weihnachten sollen den lokalen Einkauf fördern. „Die Stimmung ist grundsätzlich gut“, fasst Fuchs zusammen, merkt jedoch an, dass die anhaltende Bauaktivität (z.B. für Fernwärme und Glasfaser) als problematisch empfunden wird.


