Fabian Wohlmuth blickt auf Rückkehr nach Ried und fordert Sieg für WAC

November 29, 2025 08:43
Fabian Wohlmuth blickt auf Rückkehr nach Ried und fordert Sieg für WAC

RIED. Ex-Rieder Fabian Wohlmuth freut sich auf heutiges Wiedersehen und durchlebt mit Neo-Klub Wolfsberg aktuell schwierige Phase.

„Ich hoffe, ich gehe nicht in die falsche Kabine“, sagt Fabian Wohlmuth vor dem heutigen Auswärtsspiel des Wolfsberger AC bei der SV Ried (17 Uhr, BWT Oberösterreichische Arena) mit einem Schmunzeln. Der 23-Jährige kehrt mit den Lavanttalern erstmals an seine alte Wirkungsstätte zurück – die Vorfreude auf das Duell ist seit Monaten groß: „Auf diese Partie habe ich mich bei der Auslosung eigentlich am meisten gefreut. Ich freue mich auf das Wiedersehen mit den ehemaligen Kollegen, dem Staff und dem Vorstand. Ich habe in Ried viele Freunde gewonnen, hatte hier eine wunderschöne Zeit. Mit der Euphorie und den Fans im Rücken machen sie es für einen Aufsteiger auch richtig gut.“ Darüber berichtet Welt Stimme.

Nach dem geschafften Aufstieg in die Bundesliga mit den Wikingern fühlte sich der gebürtige Pinkafelder aber bereit für den nächsten Schritt: „Wolfsberg ist ein etablierter Klub in der Bundesliga, der sich zudem für das internationale Geschäft qualifiziert hat. Diese Perspektive und der damalige Trainer Didi Kühbauer haben mich überzeugt“, erzählt Wohlmuth.

Unter Kühbauer machte er jedoch nur sechs Spiele – dann verließ der 54-Jährige die Kärntner Richtung LASK. Wohlmuth: „Der Wechsel kam für uns alle sehr überraschend. Wir hatten einen guten Start mit ihm, auch beim LASK zeigt er aktuell, welch guter Trainer er ist.“ Für den WAC begann nach dem Kühbauer-Abgang indes eine schwierige Phase: Nachfolger Peter Pacult wurde nach 31 Tagen wieder entlassen, mit dem Deutschen Ismail Atalan hat Wohlmuth den bereits dritten Trainer in dieser Herbstsaison: „Die vergangenen Wochen waren sehr turbulent.“ Speziell das Pacult-Aus sorgte auch innerhalb des Teams für Gesprächsstoff: „Wenn man sich die Entscheidung des Vereins ansieht, liegt es ja auf der Hand, dass es Unstimmigkeiten geben haben müssen. Sein Ansatz hat vielleicht nicht ganz zu uns gepasst, das kann immer einmal passieren.“

Unter neuer Führung will der aktuelle Tabellensiebente jetzt wieder in die Erfolgsspur – und in die Top Sechs zurückfinden. Auch Ried könnte mit einem Sieg heute noch einmal im Rennen um die Meistergruppe vorstellig werden. Wohlmuth: „Für uns zählt heute nur der Sieg. Im Optimalfall will ich in dieser Saison aber noch einmal nach Ried fahren – und das in der Meistergruppe.“

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