Optimistischer Neujahrsempfang des SWV Burgenland in Schlaining trotz gegenwärtiger Herausforderungen

Jänner 22, 2026 07:57
Optimistischer Neujahrsempfang des SWV Burgenland in Schlaining trotz gegenwärtiger Herausforderungen

Neujahrsempfang des SWV Burgenland stärkt Netzwerke zwischen Politik und Wirtschaft

Am 20. Januar 2025 fand im Festsaal der Friedensburg Schlaining der Neujahrsempfang des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands (SWV) Burgenland statt. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft kamen zusammen, um sich auszutauschen und zu vernetzen. SWV-Präsident Michael Leitgeb begrüßte erstmals die Gäste und hatte als Redner Bernd Hinteregger, Präsident des SWV Österreich, eingeladen. Darüber berichtet Welt Stimme.

Die beeindruckende Kulisse der Friedensburg Schlaining bot den Gästen ein ideales Ambiente. Aufgrund der Kälte wurde die musikalische Begrüßung, ursprünglich für die Burgbrücke geplant, spontan in den Festsaal verlegt. Der Blasmusikverein Schlaining unter der Leitung von Laura Arzberger sorgte für die passende musikalische Umrahmung.

„Als Wirtschaftsverband ist es uns ein zentrales Anliegen, den persönlichen Austausch unserer Mitglieder untereinander sowie mit der burgenländischen Landespolitik aktiv zu fördern“, sagte Leitgeb. Der Empfang bot Raum für Begegnungen, inspirierende Gespräche und kulinarische Köstlichkeiten, für die das Burgenland bekannt ist.

Bedeutende Gäste beim Neujahrsempfang

Leitgeb konnte bei seinem ersten Neujahrsempfang als Präsident des SWV Burgenland neben LH Hans Peter Doskozil zahlreiche wichtige Gäste, unter anderem Bürgermeister und Vertreter der heimischen Wirtschaft, begrüßen. Zu den Anwesenden gehörten auch Landesrätin Daniela Winkler, die Landesräte Leonhard Schneemann und Heinrich Dorner sowie SWV-Vizepräsidenten Margit Bleich und Andreas Bake.

Besonders begrüßt wurden auch die Ehrengäste Bernd Hinteregger und Carina Schmiedseder, die neue Führungsebene des SWV Österreich, die erstmals in Schlaining waren.

Schwerpunkt auf Kooperation und Innovation

Die Veranstaltung hatte den Fokus auf die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, der Landespolitik und den Arbeitnehmervertretern. Vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten und des digitalen Wandels hoben die Redner die Notwendigkeit hervor, Burgenland als widerstandsfähigen Wirtschaftsstandort auszubauen. Ein Thema war die „Leidenschaft für Leistung“, wobei die Bedeutung entscheidender Reformen im Jahr 2026 zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe betont wurde.

Hinteregger forderte eine grundlegende Reform der Wirtschaftskammer, um die niedrige Wahlbeteiligung, die als Zeichen für den Vertrauensverlust der Unternehmer gilt, zu adressieren. Er forderte mehr Unterstützung für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und kleine sowie mittlere Unternehmen (KMU). „Krank werden darf kein Existenzrisiko sein“, fügte Hinteregger hinzu, und forderte unter anderem, dass die Wirtschaftskammer mehr für die soziale Absicherung der Unternehmer zu tun habe.

Optimismus und klare Reformforderungen

Landeshauptmann Doskozil betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft und äußerte deutliche Kritik an der Bundesregierung. Er machte darauf aufmerksam, dass die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen nicht energisch genug angegangen würden. „Die Bundesregierung muss nun rasch liefern, um den Wirtschaftsstandort zu stärken“, forderte er.

Wirtschaftslandesrat Schneemann hob die stabile wirtschaftliche Entwicklung des Burgenlands hervor. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen lag das Wirtschaftswachstum bei plus 0,8 Prozent über dem Bundesschnitt. Der SWV-Burgenland-Präsident Leitgeb zog eine positive Bilanz des vergangenen Jahres und betonte die Innovationskraft der burgenländischen Unternehmen.

Der Neujahrsempfang diente als Plattform für intensiven Austausch und Vernetzung und sendete ein starkes Signal für Reformwillen und eine aktive Standortpolitik im Burgenland.

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