Lindsey Vonn besucht das Grab ihres ehemaligen Trainers Erich Sailer in Telfs
Die Ski-Ikone Lindsey Vonn hat am Montag, dem 2. Februar 2026, die letzte Ruhestätte ihres früheren Trainers Erich Sailer in Telfs besucht. Vonn, die in der vergangenen Woche bei einem Sturz während der abgebrochenen Abfahrt in Crans-Montana verletzt wurde, zeigte sich in einem emotionalen Beitrag auf Instagram, in dem sie betonte: „Ich weiß genau, was er jetzt sagen würde“. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die 41-Jährige war unmittelbar nach dem Sturz mit Kniebeschwerden gesehen worden. Trainer Aksel Lund Svindal berichtete von starken Schmerzen, während Vonn lediglich sagte, dass ihr „Olympia-Traum noch nicht zu Ende“ sei. Sie kämpft intensiv um ihre Teilnahme an den bevorstehenden Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo, die am Freitag starten.
Um Kraft zu tanken, entschied sich Vonn, das Grab von Erich Sailer zu besuchen, der im Vorjahr verstorben war und als einer der prägendsten Trainer ihrer Kindheit gilt. Sie bezeichnete ihn als Teil ihrer Familie und aktualisierte ihre Sozialen Medien mit dem Wunsch, dass er bei ihr sein könnte. „Ich würde mir einfach wünschen, dass er hier wäre, um es zu sagen“, so Vonn.
Die Lindsey-Vonn-Foundation hat das Erich-Sailer-Ski-Stipendium ins Leben gerufen, um aufstrebende Skifahrerinnen zu unterstützen und zu fördern. Sailers Einfluss auf Vonn war entscheidend für ihre Karriere, nachdem er von Tirol nach Minnesota auswanderte und dort viele Talente förderte.
Vor den Winterspielen: Zeit drängt
Die Zeit drängt für Vonn, da bereits am Sonntag die Olympia-Abfahrt in Cortina auf dem Programm steht. Allerdings könnte das Wetter der Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung machen. Während die Vorhersagen für den Renntag positiv sind, werden für Donnerstag und Freitag Schneefälle erwartet, die die Trainingsläufe beeinträchtigen könnten. Ohne genügend Training wird ein Wettkampf gefährdet.


