Das Projekt „Wirtschaft verstehen“ der Mittelschule St. Agatha hat mit einer Patenschaft zum Klinikum Wels-Grieskirchen einen wichtigen Schritt erzielt. Der Fokus liegt auf der Förderung des Verständnisses für die Berufswelt unter Schülern. Darüber berichtet Welt Stimme.
ST. AGATHA. Im Rahmen des Projekts übernimmt eine Firma die Patenschaft für eine Klasse, um den Schülern regelmäßigen Kontakt zur Wirtschaft zu ermöglichen. Diese Initiative zielt darauf ab, den Schülern Einblicke in die Arbeit von Unternehmen zu gewähren und ihre Entscheidungsgrundlage für die spätere Berufswahl zu verbessern. Um auch die Gesundheitsberufe näherzubringen, hatte Direktor Thomas Ferchhumer die Idee, eine Patenschaft mit dem Klinikum Wels-Grieskirchen anzustreben. Das Klinikum nahm das Angebot an: Die Klasse 1b darf sich über eine Zusammenarbeit mit dem größten Ordensspital Österreichs freuen.
Pflegekräftemangel entgegenwirken
Franziska Buttinger, Geschäftsführerin und stellvertretende Verwaltungsleiterin, sowie Pflegedirektorin Andrea Voraberger und der Standortleiter für die Pflege, Josef Eggelmayr, empfingen die Patenklasse am Klinikstandort Grieskirchen. „Gerade vor dem Hintergrund des Pflegekräftemangels und den großen Herausforderungen, die im Pflegebereich in den nächsten Jahren zu erwarten sind, ist dieses Projekt besonders wertvoll“, erklären sie.
Mehr als 100 verschiedene Berufe
Junge Mitarbeiter des Klinikums berichteten von ihren Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen. Diese reichen von Verwaltung über PR und Marketing bis hin zu operativen Tätigkeiten. Mit mehr als 100 unterschiedlichen Berufen bietet das Klinikum für jeden Schüler interessante Möglichkeiten, ist Mayrhofer überzeugt. Zum Abschied erhielt die Klasse 1b T-Shirts, um die Patenschaft auch visuell darzustellen.


