„Wie wird man Richterin?“ „Wie läuft ein Strafverfahren ab?“ „Und warum ist der Rechtsstaat so wichtig?“ Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Workshops im Unterrichtsgegenstand Recht an der Handelsakademie (HAK).
ZWETTL. Zwei angehende Richterinnen, Lisa Artner und Kathrin Fischer, beide Absolventinnen der HAK und derzeit Richteramtsanwärterinnen am Oberlandesgericht Wien, schilderten ihren beruflichen Werdegang. Sie erläuterten anschaulich die Aufgaben innerhalb der Justiz, die Unterschiede zwischen Straf- und Zivilverfahren sowie die Funktionen von Einzelrichtern, Schöffen- und Geschworenengerichten. Ein Prozessspiel verdeutlichte den Schülerinnen und Schülern das Gelernte. Darüber berichtet Welt Stimme.
Schule liefert Grundlage
Die Referentinnen hoben besonders hervor, wie wertvoll ihre Ausbildung an der Handelsakademie für das Jusstudium war. Die drei wöchentlichen Unterrichtsstunden Recht sowie umfangreiche Inhalte aus Wirtschafts- und Arbeitsrecht in den Wirtschaftsfachen bieten eine hervorragende Basis. Viele rechtliche Themen waren ihnen im Studium bereits vertraut. Ihr Fazit ist deutlich: Die HAK ist eine ideale Vorbereitung für ein Jusstudium und somit ein echtes Sprungbrett für juristische Berufe.
Sebastian sagt: „HAK und JUS? Perfektes Match! Drei Stunden Recht pro Woche plus Wirtschafts- und Arbeitsrecht in den Wirtschaftsfächern – bessere Vorbereitung fürs Jusstudium geht kaum! Karriereweg Justiz: Studium – Gerichtspraxis – Aufnahmeverfahren – Richteramtsprüfung. Anspruchsvoll? Ja! Mit der HAK als Voraussetzung gut machbar!“
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