Nonnen des Klosters Goldenstein reisen nach Rom
Die drei Nonnen des Klosters Goldenstein in Elsbethen bei Salzburg haben am Mittwochvormittag an der Generalaudienz des Papstes im Vatikan teilgenommen. Sie zeigen sich begeistert von der Reise und teilen ihre positiven Eindrücke.
„Es war sehr bewegend, an der Generalaudienz mit dem Papst teilnehmen zu dürfen“, erklärte eine der Nonnen im Gespräch mit der APA. Schwester Rita, eine der Augustiner-Chorfrauen, berichtete, dass es ihr Herzenswunsch gewesen sei, nach vielen Jahren erneut nach Rom zu reisen. Die Nonnen lobten die professionelle Organisation ihrer Reise, die durch Spenden aus Deutschland und Italien ermöglicht wurde.
Nach der Generalaudienz nahmen die Nonnen an einem Gottesdienst in einer Kapelle der Glaubenskongregation teil, der von Pater Norbert Hofmann zelebriert wurde. Im Anschluss besuchten sie den Petersdom, wo eine Statue des Ordensgründers Pierre Fourier zu sehen ist.
Die Nonnen äußerten sich positiv über ihre Erlebnisse in Rom und zeigen sich trotz der intensiven Tage und Medienaufmerksamkeit unermüdlich. Schwester Bernadette betonte die beeindruckende Architektur und die Farben Roms. Sie lassen sich sogar von Touristen auf dem Petersplatz fotografieren.
Die Rückkehr der Nonnen wird für Freitag geplant, wobei sie mit einem Flug nach München zurückkehren wollen. Trotz der Diskussionen über ihre Reise betonen die Nonnen, dass sie aus eigenem Wunsch nach Rom gereist sind und keine negativen Folgen fürchten.
Einordnung
Die Reise der Nonnen steht im Kontext eines Konfliktes um ihren Verbleib im Kloster. Ihr Aufenthalt in Rom hat internationale Aufmerksamkeit erregt und die öffentliche Diskussion über persönliche Freiheiten von Ordensangehörigen belebt. Die Nonnen beabsichtigen, im Kloster zu bleiben und ihren Herzenswunsch erfüllt zu haben.


