Biodiversitätsgipfel in Schiltern: Landwirtschaft im Fokus
Beim Biodiversitätsgipfel in Schiltern, Niederösterreich, diskutierten Vertreter aus Landwirtschaft, Forschung und Handel über die Erhaltung der Sortenvielfalt und die Herausforderungen, die der Klimawandel, weltpolitische Bedingungen und instabile Märkte mit sich bringen. Die Veranstaltung fand in Anwesenheit von Markus Kaser (Stv. Vorstandsvorsitzender von SPAR Österreich), Volker Plass (Geschäftsführer des Vereins ARCHE NOAH), Sternekoch Paul Ivić und Umweltmedizinerin Dr. Daniela Haluza (Medizinische Universität Wien) statt.
Ein zentrales Thema war die Bedeutung der Arten- und Sortenvielfalt für die Landwirtschaft. Den Podiumsteilnehmern zufolge ist diese Vielfalt nicht nur eine Frage des Naturschutzes, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Sie stellt eine Grundlage dar, um Kulturpflanzen an veränderte Umweltbedingungen anzupassen und gleichzeitig auf Marktanforderungen flexibel zu reagieren. Die Teilnehmer betonten, dass die Pflege der Agro-Biodiversität einen Wettbewerbsvorteil für den Agrarstandort Österreich schafft.
Die Diskussion wurde durch eine aktuelle Umfrage zur öffentlichen Wahrnehmung der Biodiversität in Österreich ergänzt, die 2026 im Auftrag von SPAR von Marketagent durchgeführt wurde. Diese Umfrage wurde den anwesenden Gästen präsentiert und verdeutlichte die gesellschaftliche Relevanz des Themas.
„Mit regionalen, nationalen und internationalen Partnerschaften, gentechnikfreier Produktion, hohen Qualitätsstandards und konkreten Biodiversitätsmaßnahmen stärkt SPAR die Grundlage unserer Lebensmittelversorgung – heute und in Zukunft. Denn Sortenvielfalt ist keine romantische Idee, sondern kann auch ein handfester Wettbewerbsfaktor sein“, erklärte Markus Kaser.
Einordnung
Die Ergebnisse des Gipfels unterstreichen die Notwendigkeit, die Sorten- und Artenvielfalt in der Landwirtschaft zu bewahren. Dies ist entscheidend für die Resilienz der Lebensmittelversorgung. Die Implementierung konkreter Biodiversitätsmaßnahmen könnte nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile für die Landwirtschaft in Österreich schaffen.


