Steven Spielberg lehnt Filmförderung ab: Fortsetzung von „Der Soldat James Ryan“ hätte in Salzburg gedreht werden sollen

August 21, 2025 11:43
Steven Spielberg lehnt Filmförderung ab: Fortsetzung von "Der Soldat James Ryan" hätte in Salzburg gedreht werden sollen

Steven Spielberg, Film-Regisseur, -Produzent und Drehbuchautor, ist weltweit einer der erfolgreichsten Filmemacher. 140 Oscar-Nominierungen und 35 Mal Gewinner der weltweit wichtigsten Film-Trophäe sind eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Man denke – zum Beispiel – nur an Filme wie „Der weiße Hai“, „Jurassic Park“, „Der Außerirdische“, „Schindler´s Liste“, „Indiana-Jones“ und „Der Soldat James Ryan.“

HALLEIN. Vor 25 Jahren stellte sich Steven Spielberg, zusammen mit Tom Hanks, die Möglichkeit vor, eine Fortsetzung des Films „Der Soldat James Ryan“ im Raum Salzburg zu drehen, insbesondere in Hallein und Zell am See. Im Jahr 1999 besuchte Hanks Salzburg, um mögliche Drehorte zu erkunden. Während eines Besuchs im Führungsbunker am Obersalzberg verletzte der Schauspieler seine Schulter, was jedoch seine Begeisterung für die Lokalitäten nicht minderte. Ari Bohrer vom Wirtschaftsministerium reiste nach Hallein, um die nötigen Absprachen mit Bürgermeister Christian Stöckl zu treffen, der bereit war, seine volle Unterstützung anzubieten. Die Altstadt und der Dürrnberg sollten abgesperrt werden, und die Altstadthäuser Scheicher und Rosenberger (heute Kolping) waren für die Dreharbeiten vorgesehen, ebenso wie das Hofbräu Kaltenhausen, wo ebenfalls bald Einigkeit mit dem damaligen Direktor Andreas Seidl erzielt wurde.

Förderung abgelehnt

Die Soldatensaga sollte in Form einer 10-teiligen TV-Serie für das US-Fernsehen rund 1,5 Milliarden Schilling kosten. Die amerikanische Produktionsfirma beantragte eine Förderung von vier Millionen Schilling, doch das Land Salzburg lehnte dies ab. Landeshauptmann-Stellvertreter und Tourismussprecher Wolfgang Eisl sah darin zu hohe Forderungen. Infolgedessen entschied sich die Filmfirma für die Schweiz als neuen Drehort, wo die Filme schließlich realisiert wurden. „Sehr schade. Die rund vier Millionen Schilling hätten die Tourismusverbände, Land-Tourismus und diverse Orte sicherlich zusammengebracht“, bedauerte Christian Stöckl. Heute wird deutlich, dass die potenzielle Rentabilität und die weltweite mediale Aufmerksamkeit unbezahlbar gewesen wären.

Darüber berichtet Welt Stimme.

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