Abschluss eines außergewöhnlichen Bauvorhabens in Uttendorf
Im August 2026 hat die Wohnbau Bergland in Uttendorf ein einzigartiges Bauvorhaben abgeschlossen: An der Alten Bundesstraße 11 wurden gleichzeitig 19 geförderte Mietwohnungen und eine neue Zentrale der Freiwilligen Feuerwehr Uttendorf übergeben. Die Bauarbeiten begannen im Herbst 2024 und dauerten 21 Monate.
Auf einer Gesamtwohnfläche von rund 1.200 m² entstanden 19 geförderte Mietwohnungen mit Flächen von 45 bis 94 m². Die Einheiten reichen von kompakte Zwei-Zimmer-Wohnungen bis hin zu geräumigen Familienwohnungen. Alle Wohnungen sind barrierefrei und mit Aufzügen erschlossen. Zudem stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Tiefgarage, ein Fahrradraum, ein Wasch- und Trockenraum sowie Kellerabteile zur Verfügung. Ein Spielplatz im Außenbereich bietet eine Begegnungszone zwischen den Gebäuden.
Nachhaltige Energieversorgung
Die Wärmeversorgung erfolgt über eine zentrale Pelletsheizung, die von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach unterstützt wird. In den Wohnungen ist eine warmwasserdurchströmte Fußbodenheizung installiert, die individuell per Raumthermostat reguliert werden kann. Wärme- und Wasserverbrauch werden nach Verbrauch abgerechnet.
Neue Zentrale für die Freiwillige Feuerwehr
Die neue Zentrale der Freiwilligen Feuerwehr Uttendorf wurde auf einer Fläche von 1.031 m² errichtet. Sie umfasst fünf Fahrzeugstellplätze, einen Schulungsraum für Aus- und Weiterbildung sowie einen Schlauchturm. Die modernen Räumlichkeiten sind ein langfristiger Beitrag zur Sicherung des Brandschutzes im Oberpinzgau und fördern die Infrastruktur der Gemeinde.
Regional gebaut, gemeinsam finanziert
Der Bau wurde von heimischen Firmen durchgeführt. Die Gesamtkosten von rund 9,2 Millionen Euro wurden durch Fördermittel des Landes Salzburg sowie des Gemeindeausgleichsfonds (GAF) finanziert. Als gemeinnützige Genossenschaft ist die Wohnbau Bergland gesetzlich an Preisregelungen gebunden, sodass sich die Mieten am Gemeinwohl orientieren und nicht an Marktrenditen.
Einordnung
Das Projekt in Uttendorf veranschaulicht, wie Wohnbau und kommunale Infrastruktur effektiv integriert werden können. Dieses Konzept kommt der gesamten Gemeinschaft im Oberpinzgau zugute und trägt zur Verbesserung der Lebensqualität in der Region bei.


