Russischer Drohnenangriff fordert Todesopfer in der Ukraine
In der ostukrainischen Region Charkiw hat ein russischer Drohnenangriff nach Angaben örtlicher Behörden mindestens zwei Menschen getötet. Die Attacke richtete sich gegen das Dorf Lebjaschje und ereignete sich am Freitag.
Bei dem Angriff, bei dem sechs Drohnen eingesetzt wurden, kamen zwei Frauen im Alter von 66 und 73 Jahren ums Leben. Des Weiteren wurden zwei weitere Personen verletzt. Durch den Angriff wurden fünf Wohnhäuser in Brand gesetzt, drei Häuser wurden vollständig zerstört und viele weitere erlitten Schäden.
In der südukrainischen Region Odessa wurde ein Grenzübergang zur Moldau ebenfalls durch einen Drohnenangriff beschädigt. Der Personen- und Fahrzeugverkehr am Kontrollpunkt Tabaky wurde eingestellt und auf alternative Übergänge umgeleitet, wie der ukrainische Grenzschutz mitteilte. Moldauische Behörden wurden über die Situation informiert.
Die Ukraine verteidigt sich seit über viereinhalb Jahren mit Unterstützung westlicher Staaten gegen den russischen Angriffskrieg. Laut dem stellvertretenden russischen Außenminister Sergej Rjabkow liegt die Verantwortung für die Konfliktbeilegung primär bei den USA. Er betonte die Notwendigkeit, dass Washington Einfluss auf die ukrainische Regierung und deren europäische Verbündete ausübt.
Einordnung
Die Angriffe verschärfen die humanitäre Lage in den betroffenen Gebieten und belasten die bereits angespannten Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine weiter. Die Zerstörung von Infrastruktur, wie Grenzübergängen, könnte auch Auswirkungen auf den Personenverkehr und die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Region haben.


