Drohnenangriff in Cherson fordert vier Todesopfer
Bei einem Drohnenangriff auf einen Kleinbus in der südukrainischen Stadt Cherson wurden nach Angaben ukrainischer Behörden mindestens vier Menschen getötet und fünf weitere verletzt.
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den Vorfall als brutale „Safari“, die Russland gegen Zivilisten betreibe. Er betonte, dass dies die Grenzen des Vorstellbaren längst überschreite und veröffentlichte auf Telegram Bilder des zerstörten Busses.
Selenskyj wies darauf hin, dass es sich um einen zivilen Bus handelte und kritisierte, dass die Verbündeten der Ukraine zögerten, zusätzliche Schutzmittel bereitzustellen. Er forderte erneut Druck auf Russland sowie neue Hilfspakete und Sanktionen.
Seit viereinhalb Jahren führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, während das Land mit westlicher Unterstützung auf die Invasion reagiert. In einem weiteren Schritt haben Russland und die Ukraine Kriegsgefangene ausgetauscht, wobei jeweils 103 Soldaten transferiert wurden.
Einordnung
Der Angriff stellt eine fortwährende Bedrohung für Zivilisten in der Region dar und verdeutlicht die Dringlichkeit weiterer internationaler Unterstützung für die Ukraine. Der Austausch der Kriegsgefangenen zeigt, dass trotz des Konflikts an diplomatischen Lösungen gearbeitet wird.


