Erneuerung der B28 zwischen Puchenstuben und Winterbach
Die Bundesstraße 28 zwischen Puchenstuben und Winterbach wird auf einer Strecke von rund 622 Metern umfassend saniert. Die Arbeiten begannen im Mai 2026 und sollen bis November 2026 abgeschlossen sein.
Die Fahrbahnerneuerung umfasst den Abschnitt von Kilometer 12,273 bis 12,895. Gründe für die Sanierung sind unter anderem Spurrinnen, Verdrückungen und Setzungen im Böschungsbereich, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigt hatten. Der NÖ Straßendienst hat in Abstimmung mit regionalen Bau- und Lieferfirmen die notwendigen Maßnahmen beschlossen.
Vor der eigentlichen Fahrbahnsanierung wird der Hang mit einem sogenannten „bewehrten Erd-System“ gesichert. Hierbei werden zugfeste Einlagen horizontal in den Boden eingebaut, um stabile Böschungen zu gewährleisten. Diese umweltfreundliche Methode legt die Grundlage für die anschließende Fahrbahnerneuerung.
Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wird die bestehende Fahrbahn auf einer Fläche von etwa 4.200 Quadratmetern abgefräst. Die Hochborde und Entwässerungsanlagen werden ebenfalls erneuert. Die neue Fahrbahn erhält eine fünf Zentimeter starke Deckschicht und eine elf Zentimeter starke Tragschicht auf einer Teilstrecke. Nach den Arbeiten wird die Fahrbahn eine Breite von durchschnittlich 6,6 Metern aufweisen, um den Verkehrserfordernissen gerecht zu werden.
Einordnung
Die umfassende Sanierung der B28 stellt einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und -qualität dar. Mit der Erneuerung wird sichergestellt, dass die Straße den heutigen Ansprüchen genügt und eine langfristige Stabilität gewährleistet wird. Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf rund 635.000 Euro, die vollständig vom Land Niederösterreich getragen werden.


