Paul Huemer: Auf dem Weg zum Hochbauer und Betonbauer
Der 19-jährige Paul Huemer absolviert derzeit das vierte Lehrjahr seiner Doppellehre zum Hochbauer und Betonbauer bei der Firma Etzi-Bau in Ried im Traunkreis.
Die Wahl seines Ausbildungsbetriebs war für Paul Huemer nicht zufällig. Sein Bruder war bereits bei Etzi tätig, was sein Interesse weckte. Nach einem Schnuppertermin entschied er sich schnell für den Beruf des Maurers: „Da war für mich klar, dass ich Maurer werden möchte.“ Paul schätzt die abwechslungsreiche Tätigkeit, die ihm ermöglicht, an verschiedenen Baustellen im Freien zu arbeiten. „Es ist schön zu sehen, wie ein Haus wächst und am Ende zu sehen, was man selbst geleistet hat“, erklärt er.
Seine Freunde reagieren positiv auf seinen Beruf. Sie finden den Job „cool“, insbesondere, da Auszubildende im Bauwesen bereits während der Lehre attraktiv verdienen können. Die körperliche Anstrengung sieht Paul als Vorteil: „Die Arbeit ist anstrengend, macht aber großen Spaß. Das Fitnessstudio kann ich mir jedenfalls ersparen“, bemerkt er. Nach seiner Lehre plant er, sich weiterzubilden und die Gesellenprüfung abzulegen. Er zeigt sich optimistisch für seine berufliche Zukunft und ist überzeugt, dass Handwerksberufe künftig an Bedeutung gewinnen werden: „Es wird immer Leute brauchen, die etwas mit den eigenen Händen schaffen können.“
Einordnung
Die Entscheidung von Paul Huemer für einen handwerklichen Beruf reflektiert den anhaltenden Trend zur Bedeutung von handwerklichen Fähigkeiten in der Gesellschaft. Die Nachfrage nach qualifizierten Handwerkern dürfte weiterhin steigen, was für die Zukunft von Ausbildungsberufen im Bauwesen von Bedeutung ist.


