Umbau der Höfener Alm verzögert sich
Die Höfener Alm, im Eigentum der Gemeindegut-Agrargemeinschaft Höfen, steht vor einem Umbau. Im Fokus des Projekts steht die Modernisierung des Bettenlagers, das seit längerem nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht und bereits geschlossen wurde.
Geplant ist eine Erweiterung des Gebäudes durch eine teilweise Verlängerung des Dachstuhls und den Einbau von zwei Gauben. Diese Maßnahmen sollen Platz für zwölf Betten schaffen. Darüber hinaus sind umfassende Verbesserungen im Brandschutz und zusätzliche Fluchtwege sowie ein vollständiger E-Check vorgesehen.
Die Umsetzung des Projekts gestaltet sich jedoch als schwierig. Umfangreiche behördliche Auflagen müssen erfüllt werden, was den Fortschritt behindert. Eine besondere Herausforderung ist die über das Wirtschaftsgebäude führende 8er-Umlaufbahn der Reuttener Seilbahnen, die erhöhte Sicherheitsanforderungen mit sich bringt.
Bürgermeister Rüdiger Reyman betont die Wichtigkeit der Übernachtungsmöglichkeiten auf der Alm: „Die Gemeinde hat größtes Interesse, dass die Alm bewirtschaftet bleibt. Das geht aber nur, wenn langfristig auch die Übernachtungsmöglichkeiten gesichert sind.“ Ohne den neuen Bettentrakt wäre das Projekt einfacher umsetzbar, jedoch für den künftigen Betrieb essenziell.
Die Kosten für die Modernisierungsmaßnahmen werden auf etwa 250.000 Euro geschätzt. Die Gemeinde und die Gemeindegut-Agrargemeinschaft stehen in engem Austausch mit den zuständigen Behörden. Sicherheit hat oberste Priorität. Ein Baustart in diesem Jahr ist nicht mehr realistisch, die Investitionen sind nun für 2027 geplant.
Einordnung
Mit der Modernisierung der Höfener Alm wird das Bettenlager an die aktuellen Standards angepasst. Dies ist relevant, um die Zukunft der Alm als bewirtschafteten Standort zu sichern und gleichzeitig die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten.


