Tourismus im Bezirk Kufstein: Mehr Gäste, kürzere Aufenthalte im August

September 23, 2026 13:13
Tourismus im Bezirk Kufstein: Mehr Gäste, kürzere Aufenthalte im August

Tourismusbilanz im Bezirk Kufstein im August gemischt

Im Bezirk Kufstein zeigt der August eine diverse Tourismusbilanz. Während die Gemeinden Kramsach, Wildschönau und Walchsee sowohl bei Ankünften als auch bei Nächtigungen Zuwächse verzeichneten, gab es in Ellmau, Söll und Scheffau einen Anstieg der Gäste, jedoch einen Rückgang der Übernachtungen. Alpbach konnte die Nächtigungzahlen nahezu stabil halten.

Kramsach verzeichnet starkes Wachstum

In Kramsach stiegen die Ankünfte im August auf 12.659, was einem Anstieg um 1.206 Gäste oder 10,5 Prozent entspricht. Bei den Nächtigungen verzeichnete die Gemeinde 63.336 Übernachtungen, ein Plus von 4.214 oder 7,1 Prozent.

Wachstum in Wildschönau und Walchsee

Die Wildschönau verzeichnete 19.026 Ankünfte, was einen Zuwachs von 692 Gästen oder 3,8 Prozent bedeutet. Die Nächtigungen stiegen auf 94.959, ein Anstieg um 1.681 oder 1,8 Prozent. In Walchsee kamen 13.403 Gäste an, 459 oder 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr, und die Nächtigungen stiegen um 1.758 auf 66.586, was einem Plus von 2,7 Prozent entspricht.

Alpbach stabil

Alpbach meldete im August 12.221 Ankünfte, was einem Plus von 254 oder 2,1 Prozent entspricht. Die Nächtigungen blieben nahezu unverändert mit 60.370 Übernachtungen, ein Rückgang um lediglich neun.

Ellmau bleibt stark, aber mit Rückgang bei Übernachtungen

Ellmau registrierte 22.156 Ankünfte, was 265 oder 1,2 Prozent mehr sind. Die Nächtigungen sanken jedoch um 1.240 auf 105.793, was einem Rückgang von 1,2 Prozent entspricht. Ellmau bleibt trotz dieses leichten Rückgangs eine der stärksten Gemeinden im Bezirk bezüglich der Übernachtungen.

Leichter Rückgang in Söll und Scheffau

In Söll kamen 15.090 Gäste an, ein Plus von 199 oder 1,3 Prozent. Die Nächtigungen fielen jedoch um 896 auf 77.584, ein Rückgang von 1,1 Prozent. In Scheffau stieg die Zahl der Ankünfte auf 8.601, aber die Übernachtungen fielen um 1.543 auf 44.577, was einem Rückgang von 3,3 Prozent entspricht.

Analyse des Gästeverhaltens

Die aktuellen Zahlen verdeutlichen ein Muster im Tourismus: In mehreren Gemeinden steigen die Ankünfte, während die Nächtigungen stagnieren oder zurückgehen. Dies weist auf kürzere Aufenthaltsdauern der Gäste hin, insbesondere in Ellmau, Söll und Scheffau.

Einordnung

Die Veränderungen im Übernachtungsverhalten sind relevant, da sie die Tourismuswirtschaft und deren Dienstleistungen direkt betreffen. Ein Anstieg der Ankünfte bei gleichzeitig sinkenden Nächtigungen könnte bedeuten, dass die Anbieter ihre Angebote anpassen müssen, um die Aufenthaltsdauer zu erhöhen und den Umsatz zu sichern.

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