Qualitätsinitiative für Lehrbetriebe im Burgenland
Die Initiative „Ausgezeichnete Lehrbetriebe im Tourismus“ würdigt besondere Bemühungen um die Qualität der Lehrausbildung. Im Burgenland tragen derzeit sieben Betriebe dieses Gütesiegel. Kürzlich begann ein neuer Jahrgang angehender Fachkräfte mit einem Welcome Day in der Berufsschule Eisenstadt.
Das Projekt zielt darauf ab, jungen Menschen im burgenländischen Tourismussektor eine hochwertige Basis für den Einstieg ins Berufsleben zu bieten. Die Wirtschaftskammer hat die Initiative in Auftrag gegeben, während die Qualifizierungsagentur für die Umsetzung verantwortlich zeichnet.
Lehranfängerinnen und -anfänger der ausgezeichneten Lehrbetriebe nutzten den Welcome Day erneut zur Vernetzung und zur Orientierung. Zusätzlich hatten sie die Gelegenheit, an einem interaktiven Workshop teilzunehmen und Informationen über den Berufsstart zu erhalten.
„Ein gelungener Start in die Lehre legt den Grundstein für eine erfolgreiche Ausbildung. Es freut uns, dass unsere Tourismusbetriebe auch heuer wieder gemeinsam ein starkes Zeichen setzen“, sagte Christian Mancs von der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Burgenland. Marlies Rainer von der Qualifizierungsagentur ergänzte: „Der Welcome Day ist mehr als nur ein Informationstag – er zeigt den Jugendlichen, dass sie in ihrer Ausbildung nicht allein sind.“
Sieben ausgezeichnete Betriebe
Aktuell tragen sieben Tourismusbetriebe im Burgenland das Gütesiegel „Ausgezeichneter Lehrbetrieb im Tourismus“: das Reduce Gesundheitsresort, das Allegria Resort Stegersbach, Reiters Supreme, Reiters Finest Family, die Sonnentherme Lutzmannsburg, die St. Martins Therme & Lodge sowie das Avita Therme & Resort.
Einordnung
Die Initiative stärkt die Qualität der Lehre im burgenländischen Tourismus und unterstützt den Berufseinstieg junger Menschen. Dies trägt zur langfristigen Fachkräfteentwicklung in der Branche bei und positioniert den Burgenland-Tourismus als attraktiven Arbeitgeber. Ein gut strukturierter Ausbildungsstart könnte somit die Bindung junger Fachkräfte an die Region fördern.


