Einreiseverbot und Vermögenssperre
Der Rat der Europäischen Union hat die ehemalige Chefin von RT France, Ksenia Fjodorowa, nach Angaben der vorliegenden Quelle am 24. September 2026 in die europaweite Sanktionsliste aufgenommen. Ihr wird die Verbreitung prorussischer Propaganda und Desinformation vorgeworfen.
Die Maßnahmen sehen demnach das Einfrieren ihrer Vermögenswerte in allen 27 EU-Mitgliedstaaten, ein Einreise- und Transitverbot sowie die Sperrung von Finanzleistungen zu ihren Gunsten vor. Die Entscheidung erweitert laut Quelle zuvor von Frankreich und Deutschland verhängte nationale Maßnahmen. Beide Länder hätten sich für ihre Aufnahme in Sanktionslisten eingesetzt und sie als aktive Einflussakteurin des Kremls bezeichnet.
In einem Bericht von Euronews wird die Entscheidung mit der Einschätzung des EU-Rats in Verbindung gebracht, Fjodorowa habe prorussische Narrative aktiv weiterverbreitet. Dabei geht es laut Quelle auch um Inhalte, die nach dem Verbot der Ausstrahlung von RT France verbreitet worden seien. Diese Vorwürfe werden hier als Angaben der Quelle wiedergegeben.
Die Quelle führt außerdem an, dass Maßnahmen gegen den russischen Informations- und Medieneinfluss nach dieser Bewertung nicht nur die Blockierung kremlnaher Medien, sondern auch personenbezogene Sanktionen umfassen sollten. Dazu werden Vermögenssperren, Einreiseverbote und Einschränkungen der Finanzierung genannt. Ergänzend wird eine systematische Aufklärung über die Mechanismen des russischen Einflusses gefordert.


