Mit Beginn der kälteren Monate und mehr Zeit in Innenräumen nehmen aus Sicht der Linzer Ärztin Johanna Holzhaider typische Infektionen leichter zu. Ein Artikel aus Linz vom 9. Oktober 2026 sammelt dazu einfache Vorsichtsmaßnahmen für die kalte Jahreszeit.
Holzhaider, Allgemeinmedizinerin und Kurienobmann-Stellvertreterin der niedergelassenen Ärzte in der Ärztekammer OÖ, sagt, dass einfache Schritte das Risiko von Ansteckungen senken können. Klassische Erkältungen mit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen würden demnach vor allem durch Viren ausgelöst, die von Mensch zu Mensch übertragen werden.
Besonders hoch sei das Infektionsrisiko in geschlossenen Räumen, in denen sich viele Menschen über längere Zeit aufhalten. Dort könnten sich Erreger besonders gut verbreiten.
Als zentrale Maßnahmen nennt die Ärztin konsequentes Händewaschen, Niesen und Husten in die Armbeuge sowie regelmäßiges Lüften. Holzhaider sagte wörtlich: „Konsequentes Händewaschen, Niesen und Husten in die Armbeuge sowie regelmäßiges Lüften können dazu beitragen, Übertragungswege zu unterbrechen und das Risiko einer Ansteckung zu verringern“.
Wenn erste Symptome auftreten, rät der Beitrag zu Ruhe, weniger Kontakten und besonderer Vorsicht im Umgang mit älteren Menschen oder Personen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko.
Ergänzend verweist der Text auf ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und eine vitaminreiche Ernährung als Unterstützung für Abwehrkräfte und allgemeines Wohlbefinden. Rauchen belaste die Atemwege, und übermäßiger Alkoholkonsum könne die Gesundheit langfristig schädigen und die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen.
Der Artikel hält zugleich fest, dass sich nicht jede Infektion verhindern lässt. Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparate werden dabei nicht als Ersatz für bewährte Vorsorgemaßnahmen dargestellt.


