Im Wald am Singerberg bei Feistritz im Rosental sind an einem Baum ungewöhnliche Beschädigungen entdeckt worden. Ob ein Bär oder ein Specht dafür verantwortlich ist, ist nach Angaben des Berichts unklar.
Heinz Antonitsch, ein Pensionist, Waldbesitzer und Jäger aus Feistritz im Rosental, meldete sich bei MeinBezirk.at, nachdem er die Schäden bemerkt hatte. Er entdeckte sie beim Schwammerlklauben oberhalb des Josefsbauern an einem seiner alten Bäume.
Laut Artikel waren große Teile der Rinde abgerissen, im freigelegten Holz waren mehrere Löcher zu sehen. Antonitsch vermutet, dass ein Bär dahintersteckt, und sagte: „Ich bin schon so lange Jäger und laufe im Wald herum, aber so etwas habe ich noch nie gesehen“.
Das Land Kärnten ließ die Bilder von Roman Kirnbauer beurteilen. Der Sachverständige für Jagd und Wildökologie sowie Greifvogelhaltung hält die Spuren eher für das Werk eines Spechts, der „um unter der Borke nach Insekten zu suchen“ unterwegs gewesen sei, und sieht keine für einen Bären typischen Kratz- oder Krallenspuren.
Kirnbauer sagte, eine Vor-Ort-Besichtigung wäre „am aussagekräftigsten“, um „einen Befund zu generieren“. Antonitsch fragt nach dem Bericht, wer für den Schaden aufkommen soll.
Als möglicher Hinweis auf einen Bären wird im Artikel außerdem erwähnt, dass Ende September am Plöschenberg Müllmänner einen Bären gesehen haben sollen, wie er über die Straße lief. Diese Sichtung ist im Text jedoch nicht bestätigt.


