Drei schwere Aluminiumtransporte mit insgesamt 68.299 Kilogramm Aluminium sind laut Polizei spurlos verschwunden, nachdem sie zu Entladestellen in mehreren europäischen Ländern gebracht werden sollten. Der Fall beschäftigt die Ermittler in Strass im Zillertal im Bezirk Schwaz.
Am 8. Oktober wurde bei der Polizei gemeldet, dass die drei Großtransporte nicht an ihren vorgesehenen Zielen angekommen sind. Die Lieferungen sollten von Italien nach Deutschland, Schweden und Tschechien gehen.
Nach den bisherigen Angaben war zunächst eine Firma mit der Organisation der Lieferungen beauftragt worden. Danach wurde ein Unternehmen mit Sitz in Bulgarien mit der Durchführung der Transporte betraut.
Weil die Ware bis zum 8. Oktober nicht zugestellt worden war und das beauftragte bulgarische Unternehmen seit dem 6. Oktober nicht mehr erreichbar ist, wurde Anzeige erstattet. Die genaue Schadenshöhe ist nach Polizeiangaben noch nicht bekannt.
Die weiteren Ermittlungen laufen. Der Beitrag stützt sich auf Berichte, die Tiroler Polizeidienststellen laufend an die Landespolizeidirektion Tirol übermitteln.


