Die Stadt Wien hat nach von Greenpeace gemeldeten Asbestverdachtsfunden bestätigte Funde mit Sicherheitsmaßnahmen beantwortet und teilt mit, dass die Untersuchungen weiter ausgeweitet werden.
Zuletzt konnte die zuständige MA 28 die von Greenpeace gemeldeten Verdachtsfunde bestätigen. Greenpeace hatte Anfang Juli nach Funden im Burgenland auch Asbest in Wien thematisiert.
Die Stadt reagierte nach den Meldungen mit Probenentnahmen von den gemeldeten Flächen und beauftragte unabhängige Laboruntersuchungen. Im Sommer genannt wurden dabei unter anderem die Rosenhügelstraße, die Anton-Freunschlag-Gasse, die Bertégasse, die Wernergasse und die Stieglergasse in Liesing; die Rosenhügelstraße grenzt an Hietzing.
Bei bestätigten Asbestfunden wurden betroffene Bereiche mit einer zusätzlichen Asphaltdeckschicht überdeckt. Asbesthaltiges Material im Straßenaufbau wurde auch in der Gallgasse, der Erzbischofgasse und der Fleschgasse im 13. Bezirk nachgewiesen; die betroffenen Stellen seien bereits versiegelt worden.
Die Stadt beschreibt diese Maßnahme als rasch wirksame Sicherung, die das darunterliegende asbesthaltige Material einschließen und eine mögliche Freisetzung von Fasern im laufenden Straßenbetrieb bestmöglich verhindern soll.
Laut MA-28-Sprecherin Anna Riedler ist die genaue Zahl der Verdachtsfälle derzeit nicht bekannt, weil sich die Lage laufend verändert.
Die entsprechenden Zahlen verändern sich daher kontinuierlich. Ein abschließender Gesamtstand kann derzeit noch nicht angegeben werden
Die Stadt bittet die Bevölkerung, Proben nicht selbst zu nehmen, sondern sich direkt an die MA 28 zu wenden. Als Kontakt nennt die Behörde die Telefonnummer 01 4000-49 600 und die E-Mail-Adresse post@ma28.wien.gv.at.


