Die Landesregierung hat für den Bezirk Südoststeiermark Förderungen in Höhe von 507.031 Euro für vier Fernwärmeprojekte freigegeben. Nach Angaben aus dem Umfeld der Entscheidung soll dadurch ein Investitionsvolumen von mehr als 4,2 Millionen Euro ausgelöst werden.
Betroffen sind die Gemeinden Bad Gleichenberg, Jagerberg, Deutsch Goritz und St. Peter am Ottersbach. Die Projekte sollen den Ausbau der erneuerbaren Wärmeversorgung in der Region voranbringen.
Die Vorhaben werden als Beitrag zur Energiewende dargestellt und sollen die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie von internationalen Energiemärkten verringern. Zudem soll die Nutzung heimischer Biomasse Wertschöpfung in der Region halten und die lokale Land- und Forstwirtschaft stärken.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom sagte: „Je mehr Energie wir direkt in der Steiermark erzeugen können, desto weniger abhängig sind wir von internationalen Energiemärkten. Das gilt nicht nur für Strom, sondern genauso für unsere Wärmeversorgung.“
Energielandesrätin Simone Schmiedtbauer forderte rasches Handeln und sagte, die Energieversorgung solle selbst in die Hand genommen werden. Zu einem Zeitplan, zur technischen Ausführung oder zur Aufteilung der Fördermittel auf die einzelnen Projekte wurden keine weiteren Angaben gemacht.


