Bei der Ringwarte in Hartberg ist für Freitag, 16. Oktober, ab 18 Uhr eine größere Waldbrandübung angesetzt. Fünf Feuerwehren trainieren dabei gemeinsam unter der Koordination der Freiwilligen Feuerwehr Hartberg.
Mit dabei sind die Wehren aus Pöllau, Mitterdombach, Schildbach und Penzendorf sowie die Feuerwehr Hartberg selbst. Als Szenario ist ein Waldbrand im Bereich der Ringwarte vorgesehen.
Erwartet werden rund 60 bis 70 Einsatzkräfte und etwa 17 Fahrzeuge. Die Bevölkerung kann die Übung im Bereich der Ringwarte und der Ringstraße beobachten.
Für die Einsatzleitung ist auch Technik vorgesehen: Zwei Drohnen sollen Luftbilder zur Lageerkundung und Überwachung des Übungsgebiets liefern und zugleich eine neue Softwarelösung testen.
Die Bedingungen vor Ort sind für die Feuerwehr anspruchsvoll. Im Bereich der Ringwarte gibt es keine Löschwasserversorgung, daher muss Wasser über einen längeren Weg von einem Hydranten der Stadt Hartberg herangeführt werden; wegen des steilen Geländes wird dabei auch eine Pumpe zwischengeschaltet.
Die Einsatzkräfte weisen darauf hin, dass Zuschauerinnen und Zuschauer ausreichend Abstand zu den Fahrzeugen halten, die Zufahrtswege freihalten und den Anweisungen vor Ort folgen sollen. Kurzfristige Verkehrsbehinderungen auf den Zufahrtsstraßen sind möglich.
In der Mitteilung wird zudem darauf verwiesen, dass trockene und heiße Sommer das Risiko für Wald- und Wiesenbrände erhöhen. Rund 85 Prozent aller Waldbrände würden demnach von Menschen verursacht.


