Irritation um Graffiti an der Museumstraße entpuppt sich als genehmigte Capeesh-Aktion

Oktober 15, 2026 12:43
Storefront sign for Moden Capeesh with pink graffiti sprayed across it.

Große Graffitis an der Museumstraße in Innsbruck haben für Irritation gesorgt. Hinter den Beschriftungen an der Museumstraße 10 steckt laut Verantwortlichen jedoch kein Vandalismus, sondern eine genehmigte und temporäre Marketingaktion der Marke Capeesh.

Online-Kommentare hatten teils den Eindruck erweckt, es handle sich um eine Beschädigung eines Leerstands. Tatsächlich betrifft die Gestaltung das Gebäude an der Ecke zur Erlerstraße, in dem früher Moden Schneider untergebracht war.

Simon Geminiani, der das Projekt betreut, beschreibt es als Pilotversuch. Es sei auf sechs Monate angelegt, um zu prüfen, ob sich ein eigener Laden der Marke wirtschaftlich tragen könne.

Die Schaufenster seien mit Kreidefarben gestaltet worden und damit jederzeit wieder rückgängig zu machen, heißt es. Das Konzept sei im Vorfeld mit der Vermieterseite abgestimmt und genehmigt worden.

Mit dem Vorhaben eröffnet Capeesh seinen ersten eigenen stationären Verkaufsraum. Geminiani sagte dazu: „Wir können uns da auf die Schulter klopfen, weil wir mit dem Geschäft wieder ein bisschen Leben in die Stadt bringen.“

Die Eröffnung des Lokals ist für Donnerstag, 15. Oktober, ab 16 Uhr angekündigt. Dabei soll auch die neue Kollektion der Marke vorgestellt werden. Nach Ablauf der Testphase soll entschieden werden, ob der Standort dauerhaft bestehen bleibt.

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