Bei den Austrian Space Days am Flughafen Wien-Schwechat haben Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher am Mittwoch weitere Entwicklungsschritte für den wachsenden Weltraumtechnologie-Standort in Niederösterreich in Aussicht gestellt. Die Veranstaltung läuft laut Bericht bis Donnerstag.
Investoren können dort die noch entstehende heimische Space-Tech-Branche kennenlernen. Mikl-Leitner sagte, die Konzentration von Hightech-Unternehmen sei „spannend, diese Konzentration von Hightech-Unternehmen spricht für den Standort Niederösterreich.“ und ergänzte: „Und wir brennen für diese Thema!“
Das Phi Space Lab am Standort ist demnach bis 2031 finanziert. Das 2024 eröffnete Labor habe sich zu einem zentralen Kompetenzzentrum für innovative Weltraumtechnologien entwickelt. Derzeit würden dort 13 Projekte unterstützt.
Zu den geförderten Vorhaben zählen laut Bericht unter anderem Betankungsstationen für Raumfahrzeuge im All, Druckbehälter, Bildgebung, Kabelsysteme, KI und Datenanalyse. Aschbacher zeigte sich „beeindruckt über die Dynamik und das Tempo“ der Entwicklung und sagte: „Die Industrie ist aufgewacht und aktiv.“
Flughafen-Vorstand Günther Ofner verwies auf Mission IOD-01. Dabei entstehe der erste vollständig in Österreich entwickelte und gefertigte kommerzielle Satellit. Er sagte außerdem, dass der Office Park 4 NEXT in etwa 14 Monaten fertiggebaut sein werde; dann stehe der Office Park 2 ganz den Space-Firmen zur Verfügung.
Mikl-Leitner betonte zudem die Bedeutung der Forschung für den Alltag. Raumfahrttechnologie wirke in vielen Bereichen bis in den täglichen Gebrauch hinein, etwa bei Navigation, Wettervorhersage, Photovoltaik, Klimaforschung und Katastrophenschutz. Stephan Pernkopf verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass Smartphones ohne Weltraumforschung nicht so klein, leicht und leistungsfähig wären.


