Arbeitslosigkeit im Bezirk St. Pölten steigt weiter

Oktober 16, 2026 06:17
AMS St. Pölten sign in front of a building with trees overhead.

Im Bezirk St. Pölten ist die Arbeitslosigkeit weiter gestiegen, während Betriebe gleichzeitig nach passenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern suchen. Das AMS St. Pölten setzt deshalb verstärkt auf Schulungen und Qualifizierung.

Ende September nahm die Arbeitslosigkeit in Niederösterreich mit Ausnahme des Waldviertels deutlich zu, im Bezirk St. Pölten um 4,8 Prozent. Landesweit lag der Anstieg bei 7,7 Prozent.

Im Bezirk St. Pölten betreut das AMS derzeit 5.497 Arbeitslose und weitere 1.454 Personen in Schulungen. Im Arbeitsmarktbezirk St. Pölten wurden bis Ende September 7.920 offene Stellen mit geeigneten Arbeitskräften besetzt.

„Häufig passen Angebot und Nachfrage nicht auf Anhieb zusammen. Neben unterschiedlichen regionalen Verfügbarkeiten erschweren fehlende Qualifikationen das Matching. Aus diesem Grund setzen wir auf gezielte Qualifizierung, um arbeitsuchende Menschen und Betriebe besser zusammenzubringen“, sagte Monika Taboga, Geschäftsstellenleiterin des AMS.

Sie sieht die Entwicklung als Nachholeffekt, nachdem Niederösterreich im Vorjahr robust durch die Wachstumsschwäche gekommen sei. „Trotz der österreichweiten wirtschaftlichen Erholung steigt die Arbeitslosigkeit vor allem in Niederösterreich weiter kräftig an. Wir sehen aktuell einen Nachholeffekt, nachdem wir im letzten Jahr robust durch die Wachstumsschwäche gekommen sind“, so Taboga.

Seit Jahresbeginn sind 2.270 Jobsuchende in eine Schulung beim AMS eingestiegen.

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