In Velm-Götzendorf hält Manuela Mandl rund 400 Freilandgänse für die Martinisaison. Die Tiere werden laut dem am 16. Oktober 2026 veröffentlichten Porträt vor allem per Vorbestellung an Privatkunden verkauft, ein Teil geht auch an die Gastronomie.
Mandl hält die Gänse etwa ein halbes Jahr im Freien. Die Jungtiere kommen als Eintagsküken aus Oberösterreich über den Österreichischen Weidegansverband, dem der Betrieb nach ihren Angaben angehört.
„Wir bekommen die Gänse als Eintagsküken aus Oberösterreich, wo wir sie als Mitglied beim Österreichischen Weidegansverband beziehen“, sagte Mandl in dem Artikel. Sie erklärte auch: „Eine Gans braucht zehn Quadratmeter“.
Nach ihren Angaben orientieren sich die Standards des Verbands an Bio-Standards. Wegen der Trockenheit bekommen die Tiere zusätzlich eine Futtermischung aus Getreide, Mineralstoffen und Vitaminen. Mandl sagte, die Wiesen seien heuer wegen der Trockenheit eher mager gewesen.
Die Gänse bleiben ausschließlich für die Martinisaison auf dem Betrieb und werden danach direkt am Hof verarbeitet. Laut Mandl wird nur per Vorbestellung verkauft; bei der Abholung bestellen viele Kunden bereits für das nächste Jahr vor.
Als Abnehmer nennt der Artikel vor allem Privatkunden, daneben auch Gastronomie, etwa das Landgasthaus Demel in Schönkirchen-Reyersdorf. Mandl sagte außerdem, dass die zunehmende Trockenheit mehr Arbeit bedeute, weil die Tiere Schatten, Wasser und zusätzliche Fütterung bräuchten.
Nach ihren Angaben reifen die Gänse langsamer, was zu geringeren Bratverlusten und besserem Fleischansatz führen soll. Die Nachfrage beschreibt Mandl als gut.


