Die HTBLA Kaindorf hat erstmals einen Girls’ Day veranstaltet. Zu dem Aktionstag kamen rund 40 Mädchen aus der Unterstufe verschiedener Schulen im Bezirk nach Kaindorf.
Die Schule wollte den Teilnehmerinnen die Möglichkeit geben, Technik praktisch auszuprobieren, den Schulalltag kennenzulernen und Kontakt zu Schülerinnen und Schülern der HTL zu knüpfen. Begrüßt wurden sie von Direktorin Maria Graßmugg und Moderatorin Yara El Filali aus der 4DHIF.
Auf dem Programm standen drei von fünf Workshops. Dabei ging es unter anderem um Arbeiten mit Kunststoff in der Werkstatt, den Bau eines Mini-Computers, einen Ideenworkshop und das Steuern von Robotern.
Ein verpflichtender Kennenlern-Workshop mit HTL-Schülerinnen und -Schülern samt Schulführung gehörte ebenfalls dazu. Dabei blieb Raum für Fragen, persönliche Einblicke und Austausch.
Nach Angaben der Schule liegt der Mädchenanteil an der HTL Kaindorf derzeit bei rund elf Prozent. Der Girls’ Day soll früh Interesse an Technik wecken und die Möglichkeiten einer technischen Ausbildung sichtbar machen.
Am Ende präsentierten die Teilnehmerinnen ihre Ergebnisse in einem World Café und tauschten ihre Eindrücke aus. Die Schule sprach von einem vollen Erfolg; im kommenden Jahr soll der Girls’ Day noch größer werden.
„Unsere Schülerinnen zeigen Tag für Tag, was in ihnen steckt – und darauf sind wir stolz“, sagte die Mädchenbeauftragte Marina-Elisabeth Herischko. Direktorin Maria Graßmugg betonte: „Im kommenden Jahr soll der Girls‘ Day noch größer werden. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden – ganz besonders den Schülerinnen der HTL, die mit ihrem Einsatz und ihren persönlichen Erfahrungen wesentlich zum Gelingen des Tages beigetragen haben“.


