Die Heizsaison steht vor der Tür, und viele Haushalte sorgen sich vor hohen Kosten. In Murau-Murtal verweist Austria Email AG auf mehrere Maßnahmen, mit denen sich der Energieverbrauch im Winter senken lässt.
Nach Angaben des Unternehmens lag Heizöl im August um 48,1 Prozent über dem Vorjahreswert, auch die Großhandelspreise für Gas steigen. Gerade deshalb rät Austria Email zu einfachen Schritten im Alltag, die die Heizung effizienter machen können.
Besonders relevant ist das im Haushalt selbst: Raumheizung macht rund 70 Prozent des Energieverbrauchs privater Haushalte aus, die Warmwasserbereitung etwa 11 Prozent. Als Faustregel gilt laut Artikel, dass eine Senkung der Raumtemperatur um ein Grad Celsius den Heizenergiebedarf um rund sechs Prozent verringern kann.
Empfohlen werden unter anderem das Reinigen der Heizkörper vor Beginn der Heizperiode, weil Staub und Flusen die Wärmeabgabe mindern. Möbel sollten mindestens 30 Zentimeter Abstand zu Radiatoren haben, Vorhänge sollen nicht direkt über der Heizung hängen. Statt gekippter Fenster rät der Beitrag zu kurzem Stoßlüften mehrmals am Tag.
Für Wohnräume werden meist 20 Grad Celsius genannt, für Schlafzimmer rund 18 Grad und für wenig genutzte Räume 16 Grad. Wer tagsüber nicht zu Hause ist, kann die Raumtemperatur laut Artikel um etwa drei Grad senken; zu starkes Auskühlen sollte aber vermieden werden, weil das erneute Aufheizen mehr Energie braucht.
Mehr Effizienz soll auch ein Fachbetrieb bringen können, etwa durch das Entlüften der Heizkörper, die Kontrolle des Wasserdrucks, regelmäßige Wartung und den hydraulischen Abgleich. Einige Bundesländer fördern laut Artikel hydraulischen Abgleich und den Tausch von Pumpen; Auskunft geben Installateure oder die jeweiligen Landesförderstellen.
Für ältere Anlagen kann sich auch ein Blick auf den Heizungstausch lohnen, etwa auf eine Wärmepumpe. Austria Email nennt dafür mögliche Einsparungen von bis zu 1.500 Euro pro Jahr gegenüber einer Öl- oder Gasheizung.


