Oberkärnten: Energiespartipps zum Zeitwechsel am 25. Oktober

Oktober 18, 2026 06:16
A man sits outside a building holding a large wall clock.

Rund um die Zeitumstellung am 25. Oktober können Haushalte nach einem regionalen Beitrag mit einfachen Maßnahmen Energie sparen, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Im Mittelpunkt stehen Tipps von Georg Oberzaucher, dem KEM-Manager der Klima- und Energie-Modellregion Millstätter See.

Oberzaucher sagt, dass sich der Verbrauch bereits dann spürbar senken lässt, wenn die Raumtemperatur um ein Grad reduziert wird. Laut dem Beitrag sinkt der Energiebedarf dadurch um rund 6 Prozent.

„Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Temperaturempfinden und es sollte natürlich behaglich sein. Es gibt aber Bereiche, die müssen nicht so warm sein, und mit jedem Grad, um den man die Raumtemperatur senkt, reduziert sich der Energieverbrauch um rund 6%“, wird Oberzaucher zitiert.

Für Wohnräume nennt der Beitrag 20 bis 22 Grad als Richtwert, für Badezimmer bis zu 24 Grad und für Schlafzimmer 16 bis 18 Grad. Zugleich verweist er darauf, dass die Heizsaison meist im Oktober beginnt, je nach Wetter aber auch schon im September einsetzen kann.

Wichtig sei nicht nur, die Heizung rechtzeitig einzuschalten, sondern nach der Heizsaison auch wieder auszuschalten und das Warmwasser auf Sommerbetrieb umzustellen. Oberzaucher warnt, dass Heizungssysteme auch an kühleren Sommernächten anlaufen können, ohne dass dies bemerkt wird, vor allem bei Fußbodenheizungen.

„Mit kleineren Investitionen können beispielsweise die Dichtungen und Beschläge von Fenstern und Türen überprüft und eingestellt oder wenn dies noch nicht erfolgt ist, die Heizungsleitungen im Heizraum gedämmt werden. Dies reduziert den Wärmebedarf spürbar“, sagt er in dem Beitrag.

Auch beim Stromverbrauch verweist der Artikel auf einfache Hebel: LED-Lampen verbrauchen bei gleicher Helligkeit rund 90 Prozent weniger Energie als frühere Glühbirnen und halten deutlich länger. Außerdem können einfache Strommessgeräte helfen, Stromfresser im Haushalt zu erkennen; sie sind laut Beitrag im Fachhandel erhältlich und werden zwischen Steckdose und Gerät gesteckt.

Mit der Zeitumstellung wird es früher dunkel, weshalb auch die Beleuchtung zu Hause häufiger gebraucht wird. Der Beitrag verweist zudem auf eine von den KEM-Regionen der Nockregion für Haushalte vorbereitete Broschüre.

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