Wiener Neustadt: Stadt führt Gespräche mit sechs Hausbetreuern nach Verkauf von Gemeindewohnungen

Oktober 28, 2026 02:00
A row of apartment buildings along a city street with trees and parked cars in front.

In Wiener Neustadt hat die Stadt nach eigenen Angaben mit sechs Personen gesprochen, die nach dem Verkauf von Gemeindewohnungen weiterhin als Hausbesorger oder Hausbetreuer tätig waren. Mit vier von ihnen seien individuelle Lösungen gefunden worden, zwei Fälle seien aber noch offen.

Nach Darstellung der Stadt hatte der Verkauf der Wohnungen Veränderungen bei den Beschäftigungsverhältnissen zur Folge. In anderen Objekten würden bereits Reinigungsfirmen eingesetzt, hieß es.

Die Stadt erklärte, seit Anfang des Jahres habe es Gespräche mit fünf Hausbesorgern und einem Hausbetreuer gegeben. Allen sechs seien Angebote gemacht worden, vier hätten diese angenommen.

Offen sind laut Stadt weiterhin die Gespräche mit einer Hausbetreuerin und einem Hausbesorger in der Gustav Kraupa-Wohnhausanlage. Ihnen seien unter anderem alternative Aufgaben oder andere Einsatzorte angeboten worden.

Mario Renner, Landessekretär der Gewerkschaft VIDA, sagte, es komme heuer in Niederösterreich vermehrt zu Kündigungen von Hausbetreuern. In vielen Fällen, auch in Wiener Neustadt, habe es geheißen: „Sie werden mit sofortiger Wirkung unter Fortzahlung der Bezüge vom Dienst freigestellt…“

Renner verwies dabei auf das Hausbesorgergesetz und sagte: „Die Briefe gelten nichts. Nach dem Hausbesorgergesetz muss eine Kündigung (triftiger Grund) begründet sein.“ Die Stadt erklärte ihrerseits, man halte alle rechtlichen Rahmenbedingungen und gesetzlichen Vorgaben ein.

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