Horner rechnet in unveröffentlichtem Buch mit Red-Bull-Umfeld ab

Oktober 7, 2026 00:27
Christian Horner and Helmut Marko sit at a table in Red Bull team clothing during a paddock conversation.

Christian Horner legt sich in Verbindung mit seiner noch nicht erschienenen Autobiografie „Drive“ mit früheren Weggefährten an. In einem von der Times berichteten und in der Krone zitierten Gespräch richtet sich der frühere Red-Bull-Teamchef vor allem gegen Motorsportberater Dr. Helmut Marko.

Das Buch sei auch eine Abrechnung mit langjährigen Vertrauten Horner. Die Times beschreibt Marko dabei als „schroff, unberechenbar, kalt, unzuverlässig, rücksichtslos und im Kern illoyal“.

Außerdem wird Marko als „Strippenzieher ohne Empathie“ dargestellt; seine „polarisierende Bevorzugung einzelner Fahrer“ habe dem Team geschadet. Horner sagte dazu im Interview: „So wäre ich mit den Dingen nicht umgegangen. Ich hatte das Gefühl, dass ich ständig die Scheiße aufwischen musste.“

Auch Jos Verstappen bekommt in Horners Darstellung sein Fett ab. Der Niederländer wird als ungeduldiger Unruhestifter beschrieben. Über den Vater von Max Verstappen soll Marko einst gesagt haben: „Der Vater ist ein Albtraum. Den brauchen wir nicht.“

Die Spannungen zwischen Horner, den Verstappens und Marko hatten sich laut Artikel gegen Ende von Horners Zeit an der Spitze von Red Bull zugespitzt. Horner war zuvor nach schweren Vorwürfen gegen ihn entlassen worden.

Berichtet wurden damals Vorwürfe, er habe eine Mitarbeiterin sexuell belästigt und ihr anzügliche Nachrichten geschickt. Eine rechtliche Feststellung zu diesen Vorwürfen wird in dem vorliegenden Material nicht genannt.

Die Autobiografie Drive ist nach den vorliegenden Angaben noch nicht im Handel. Horner hatte demnach aber bereits vorab ein Exemplar der Times für ein Interview zur Verfügung gestellt.

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