Sollen gestohlen haben
Im Nordwesten des Irans wurden drei Männer die Hände amputiert, unter dem Vorwurf des Diebstahls. Die Männer, die im vergangenen Jahr festgenommen wurden, hatten sich geweigert, mit der Justiz zu kooperieren.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, mehrere Kilogramm Gold und Schmuck entwendet zu haben, wie aus Berichten der Justizbehörde der Stadt Urmia hervorgeht.
Die Zwangsamputation der Hände ist gemäß dem islamischen Strafgesetzbuch für Wiederholungstäter geregelt. Der Zweck dieser Strafe besteht darin, Täter zur Reue zu bewegen und zukünftige Straftaten zu verhindern.
In der Regel wird die Amputation von Rechtsmedizinern durchgeführt. International werden solche drakonischen Strafen wie Amputation oder Steinigung stark kritisiert und als unmenschlich eingestuft.
Das Regime im Iran hat in den letzten Jahren seine Strafen erheblich verschärft. Im vergangenen Jahr wurden nahezu 1000 Menschen hingerichtet, was die höchste Zahl seit zwei Jahrzehnten darstellt.


