Russische Angriffe in der Ukraine fordern erneut Tote und Verletzte
Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind mehrere Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. In der Millionenstadt Charkiw wurden laut Bürgermeister Ihor Terechow 35 Personen, darunter zehn Minderjährige, bei einem Angriff auf ein Wohnhaus verletzt.
In Kiew kam ein Mensch bei einem Luftangriff auf das historische Gebäude der Nationalen Akademie der Wissenschaften ums Leben. Fünf weitere wurden verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass eine Suchaktion im stark beschädigten Gebäude im Stadtzentrum läuft. Zudem wurde eine Klinik in Kiew getroffen, wobei zunächst keine Angaben zu Opfern vorlagen.
In der Region Dnipro starben vier Menschen durch Angriffe, während in Synelnykowe eine Person getötet und drei verletzt wurden. Laut Selenskyj handelte es sich bei einem der Getöteten um einen aserbaidschanischen Staatsbürger. Russische Angriffe auf zivile Ziele in der Hauptstadt wurden als Terrorismus verurteilt.
Das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte Angriffe auf Datenzentren in Kiew sowie auf ein Logistikzentrum in Odessa. Die russischen Militäraktionen zielen darauf ab, ukrainische Infrastruktur zu sabotieren, wie im Fall eines Schiffs, das für die ukrainischen Streitkräfte Güter transportierte.
Einordnung
Die Angriffe verstärken die humanitäre Krise in der Ukraine und führen zu einer weiteren Eskalation des Konflikts. Die anhaltenden Eskalationen machen die Notwendigkeit internationaler Unterstützung dringlicher, um die zivilen Opfer zu reduzieren und die Infrastruktur zu schützen.


