Verletzungen unter Polizisten in Österreich steigen leicht
Im Jahr 2025 wurden in Österreich 2.976 Polizistinnen und Polizisten im Dienst verletzt, wobei 1.463 Verletzungen auf fremde Gewalt zurückzuführen sind. Diese Zahlen stellen einen Anstieg im Vergleich zu 2024 dar, als 2.581 Verletzte, darunter 1.132 durch fremde Gewalt, registriert wurden. Das Innenministerium gab diese Informationen am Mittwoch bekannt und verweist auf den verstärkten Ausbau der Einsatztrainingszentren im Land.
Die Verbesserung der Trainingsbedingungen für Polizeieinsätze ist ein zentrales Ziel, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, eine professionelle Vorbereitung auf verschiedene Einsatzlagen zu gewährleisten. In jedem Bundesland sollen langfristig zentrale Einsatztrainingszentren etabliert werden.
Innenminister Gerhard Karner betonte die Notwendigkeit, Polizistinnen und Polizisten auf zahlreiche unterschiedliche Einsatzlagen zu schulen. „Die Modernisierung und der Ausbau der Einsatztrainingszentren sind entscheidend für die Sicherheit der Beamten und der Bevölkerung“, so Karner.
Einordnung
Die steigenden Verletzungszahlen unter Polizisten verdeutlichen die Herausforderungen im Dienst. Die Etablierung und Verbesserung der Trainingszentren soll nicht nur die Sicherheit der Beamten erhöhen, sondern auch die Reaktionsfähigkeit bei Einsätzen optimieren, was potenziell zu einer Verringerung von Verletzungen führen kann.


