Zusammenstöße im Jemen: 13 Soldaten getötet
Im Jemen wurden bei Kämpfen mit der Houthi-Miliz 13 Soldaten der Regierung getötet. Die Auseinandersetzungen fanden gemäß Militärkreisen entlang der Frontlinien an der westlichen Küste des Roten Meeres statt.
Die Houthi, die vom Iran unterstützt werden, haben eine Offensive gestartet, um in Richtung Bab al-Mandab und in von Regierungstruppen kontrollierte Gebiete vorzudringen. Die staatliche Nachrichtenagentur SABA berichtete von intensiven Gefechten sowie von Raketen- und Drohnenangriffen.
Seit mehr als einem Jahrzehnt kämpfen die Houthi gegen die international anerkannt Regierung, die Saudi-Arabien unterstützt. Nach einer inoffiziellen Waffenruhe im Jahr 2022 waren keine größeren Kämpfe zu verzeichnen, bis neue Luftangriffe im Juli 2023 in der von den Houthi kontrollierten Hauptstadt Sanaa stattfanden. Seither haben sich die Kämpfe in den Provinzen Tais, Marib und Hudaida intensiviert.
Die Houthi führten unter anderem Angriffe auf den Hafen von Mokha durch, der nahe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab liegt. Eine mögliche Einnahme der Stadt könnte den Zugang zu wichtigen Handelsrouten in der Region gefährden.
Einordnung
Die erneuten Kämpfe deuten darauf hin, dass der Konflikt im Jemen wieder an Intensität gewonnen hat. Die Situation könnte sich weiter verschärfen, was weitreichende Auswirkungen auf den internationalen Handel und die humanitäre Lage im Jemen hat, wo bereits mehr als 22 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen sind.


