Russland startet Drohnenangriff auf Kiew – Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt

September 25, 2026 14:43
Russland startet Drohnenangriff auf Kiew – Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt

Konflikt zwischen Russland und Ukraine intensiviert sich

Russland und die Ukraine haben in der Nacht auf Freitag ihre gegenseitigen Angriffe fortgesetzt. Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf mehrere russische Regionen wurden mindestens zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt.

In Belgorod kam ein Zivilist ums Leben, während ein weiterer verletzt wurde, wie die Einsatzzentrale vor Ort mitteilte. In der Region Uljanowsk wurden acht Menschen, darunter ein Kind, verletzt. Zudem berichtete der Gouverneur der Region Rostow von einem Angriff, der die Ölraffinerie Nowoschachtinsk beschädigte. Hierbei wurden nach Angaben des Gouverneurs über 50 Drohnen von der Luftabwehr abgefangen.

Die russische Luftabwehr zerstörte in der Region Woronesch 88 Drohnen, was zu vier Verletzten führte. Gleichzeitig griffen die russischen Streitkräfte ukrainische Rüstungsbetriebe, Logistikzentren und Schiffe mit Drohnen an. Unter anderem wurde ein Montage- und Lagerplatz für Drohnen in der Region Kiew sowie die Hafeninfrastruktur in Reni betroffen.

Einem Reporter der Nachrichtenagentur Reuters zufolge war in der Nähe des Zentrums von Kiew eine Explosion zu hören. Das russische Verteidigungsministerium gab zudem bekannt, ein Frachtschiff mit Militärgütern auf dem Weg nach Odessa getroffen zu haben.

Einordnung

Die Intensivierung der Angriffe verschärft die ohnehin angespannte Lage in der Region. Die betroffenen Zivilisten und die Infrastruktur der betroffenen Regionen werden weiter stark belastet, während beide Seiten versuchen, ihre militärische Präsenz zu stärken.

Kommentar hinzufügen

Your email address will not be published.

Tirol untersucht Spritpreise: eControl startet Sonderprüfung der Tankstellenpreise
Vorheriger artikel

Tirol untersucht Spritpreise: eControl startet Sonderprüfung der Tankstellenpreise

VW-Konzern ruft 95.000 Fahrzeuge in Österreich zurück
Nächster artikel

VW-Konzern ruft 95.000 Fahrzeuge in Österreich zurück

Nicht verpassen