Treibhausemissionen in Österreich steigen 2025
Die Treibhausgas-Emissionen (THG) in Österreich sind laut der Nahzeitprognose des Umweltbundesamts (UBA) für 2025 um 0,7 Prozent gestiegen, was einem Anstieg von 0,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent entspricht.
Die vorläufigen Daten zeigen einen Gesamtausstoß von 67,1 Millionen Tonnen THG. Die für 2025 festgelegte zulässige Höchstmenge gemäß der Effort Sharing Regulation (ESR) von rund 40,7 Millionen Tonnen wurde um etwa 0,8 Millionen Tonnen überschritten.
Die Emissionen im Bereich des Klimaschutzgesetzes verringerten sich jedoch gegenüber dem Vorjahr um etwa 1,2 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent (minus 2,8 Prozent). In der EU-Emissionshandelsbranche (EU-ETS) stiegen die Emissionen hingegen um 1,7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent (plus 6,9 Prozent). Zu den Hauptursachen gehören der höhere Heizenergiebedarf und die geringere Stromerzeugung aus Wasserkraft.
Klimaminister Norbert Totschnig sieht Handlungsbedarf nach dem Anstieg der gesamten Emissionen in Österreich, insbesondere nach vier Jahren Rückgang. Das UBA betont, dass zusätzliche Maßnahmen in allen Sektoren erforderlich sind, um die EU-Klimaziele bis 2030 zu erreichen.
Einordnung
Die aktuellen Daten zeigen einen besorgniserregenden Trend bei den Emissionen, der die Klimaziele Österreichs gefährdet. Die identifizierten Ursachen erfordern dringende Maßnahmen, um die angestrebte Klimaneutralität zu gewährleisten.


