Trump vermutet Iran hinter Angriff auf Öl-Pipeline in der Region

September 12, 2026 23:13
Trump vermutet Iran hinter Angriff auf Öl-Pipeline in der Region

Drohnenangriff auf Öl-Pipeline in Saudi-Arabien

US-Präsident Donald Trump hat den Iran für einen Drohnenangriff auf eine wichtige Öl-Pipeline in Saudi-Arabien verantwortlich gemacht. Dies gab er am Samstag in Dublin vor Journalisten bekannt. Laut Saudi-Arabien erfolgte der Angriff aus dem Irak, was von der Regierung in Bagdad bestätigt wurde. Zudem wurde an der iranischen Grenze eine Drohnenabschussvorrichtung entdeckt, und im Irak operieren mehrere vom Iran unterstützte Milizen.

Die Ost-West-Pipeline in Saudi-Arabien wurde aufgrund des Angriffs zunächst außer Betrieb gesetzt, was die Ölpreise weiter steigen lassen könnte. Diese Pipeline ist eine zentrale Route für den saudischen Öl-Export, da die Straße von Hormuz, ebenfalls für den Öltransport erheblich, schon seit Monaten vom Iran blockiert wird. Zusätzlich verstärken die Houthi-Rebellen im benachbarten Jemen den Druck auf Saudi-Arabien, da sie in letzter Zeit auch Öl-Anlagen des Königreichs mit Luftangriffen atacierte haben.

Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman hatte Berichten zufolge Trump um militärische Unterstützung im Kampf gegen die Houthi-Miliz gebeten. Die USA planen derzeit, mit nachrichtendienstlichen Informationen zu assistieren, jedoch nicht direkt eingreifen. Trump bestätigte sein Gespräch mit dem Kronprinzen und bezeichnete ihn als „guten Freund“. Er erwähnte zudem, dass auch die Houthis die USA kontaktiert hätten, und es Präferenzen gebe, dass sich die USA nicht tief in den Konflikt einmischen. Ob diese Darstellungen korrekt sind, bleibt unklar. Trump kündigte an, dass der Krieg gegen den Iran möglicherweise nach den US-Kongresswahlen im November enden könnte.

Die Meerenge Bab al-Mandab, die für den internationalen Schiffsverkehr von zentraler Bedeutung ist, bleibt für alle Schiffe, mit Ausnahme saudischer, offen. Am Freitag besetzten die Houthi-Rebellen die strategisch wichtige Insel Perim in der Nähe der Meerenge. Die von Saudi-Arabien unterstützten Truppen im Jemen kündigten eine Gegenoffensive an. Insider berichten, dass die Houthis unter der Anleitung der iranischen Revolutionsgarde handeln, um eine neue Front im Konflikt mit den USA zu eröffnen.

Einordnung

Der Angriff auf die Pipeline und die damit verbundenen militärischen Aktivitäten könnten die regionale Stabilität erheblich beeinträchtigen. Die steigenden Ölpreise und potenzielle Eskalationen im Konflikt verdeutlichen die Machtspiele zwischen Iran und Saudi-Arabien, die auch Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte haben könnten.

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