Putin, Xi und Kim: Gefährliche Allianz der autokratischen Führer
In einer beispiellosen Demonstration der Macht und Solidarität haben sich Wladimir Putin, Xi Jinping und Kim Jong-un am 12. September 2023 in Wladiwostok, Russland, getroffen. Die Anführer Russlands, Chinas und Nordkoreas diskutierten über sicherheitspolitische Fragen sowie wirtschaftliche Kooperationen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Das Treffen fand vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen statt, die vor allem durch den anhaltenden Konflikt in der Ukraine und die verschärften Handelskonflikte zwischen den USA und China bedingt sind. Der russische Präsident Putin unterstrich die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit in den Bereichen Energie und Verteidigung. „Wir stehen vor Herausforderungen, die ein vereintes Vorgehen erfordern“, sagte Putin während einer gemeinsamen Pressekonferenz.
Xi Jinping betonte seinerseits die „strategische Partnerschaft“ zwischen den drei Nationen und kündigte an, die wirtschaftliche Zusammenarbeit ausbauen zu wollen. Kim Jong-un, der seine erste internationale Reise seit mehreren Jahren unternahm, äußerte seine Unterstützung für die militärischen Operationen Russlands in der Ukraine und sprach von der Notwendigkeit, gegen „äußeren Druck“ zusammenzuhalten.
Analysten warnen, dass diese Allianz zu einem stabilen Block autokratischer Staaten führen könnte, der im Kontrast zu den westlichen Demokratien steht. „Die Ereignisse in Wladiwostok sind ein Signal für den Westen“, erklärte ein Außenpolitiker in Wien. „Die autokratischen Führer zeigen sich vereint und bereit, ihre eigenen Interessen gegen die Werte der Demokratie zu verteidigen.“
Die Reaktionen auf das Treffen sind gemischt. Westliche Politiker äußern Besorgnis über die verstärkte Kooperation, die zu einer weiteren Destabilisierung der internationalen Ordnung führen könnte. Die EU hat bereits angekündigt, Mechanismen zur Überwachung dieser Beziehungen zu stärken und mögliche Sanktionen zu diskutieren.
Die Bereitschaft der drei Führer, militärisch und wirtschaftlich enger zusammenzuarbeiten, könnte weitreichende Folgen für die globalen Sicherheitsstrukturen haben. Insbesondere die EU muss sich auf neue Herausforderungen einstellen, die durch eine verstärkte Kooperation zwischen Russland und China entstehen.
Im Hinblick auf den Ukraine-Konflikt betont die EU den rechtmäßigen Wunsch der Ukraine nach territorialer Integrität. Diese Konferenz könnte als Schwenkpunkt in der Entwicklung der internationalen Beziehungen gelten, und Österreich steht vor der Herausforderung, eine balancierte Außenpolitik zwischen den westlichen Partnern und den autokratischen Regimes zu finden.
Insgesamt ist das Treffen in Wladiwostok ein weiteres Beispiel für den wachsenden Einfluss nicht-demokratischer Staaten und verdeutlicht die Notwendigkeit für Österreich und die EU, aktiv auf diese Entwicklungen zu reagieren und ihre Werte der Freiheit und Demokratie zu verteidigen.


